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Teepause und Gemeindeauflauf

Der "Hearty Welcome Song": ein Willkommenslied aus Assam

Machen Sie und Ihre Gemeinde mit bei der missio-Aktion zum Weltmissionssonntag am 27. Oktober. Wir haben dazu einige Ideen und Anregungen zusammengestellt, die sich einzeln realisieren lassen oder miteinander kombiniert werden können.

Nutzen Sie besispielsweise ein gemeinsames Essen nach dem Sonntagsgottesdienst. Machen Sie den Weltmissionssonntag in Ihrer Gemeinde zum kulinarischen Fest der Weltkirche. Laden Sie die Gemeinde­mitglieder ein, zum Sonntagsgottesdienst ihren Lieblingsauflauf mitzubringen – möglichst frisch aus dem Ofen, dann ist er nach der Messe noch warm. Nach der gemeinsamen Messfeier sind alle Besucher zum Essen eingeladen. Genauso vielfältig wie die Weltkirche wird der Tisch mit den unterschiedlichsten Aufläufen gedeckt sein. Ein kulinarischer Genuss und ein geselliges Mitei­nander sind garantiert.

Gästen in Nordostindien wird zu jeder Gelegenheit Tee angeboten. Chai-Tee ist das Nationalgetränk Indiens. Fliegende Teehändler, sogenannte Chai-Wallahs, gibt es in Indien an vielen Straßenecken. Mal kurz durchatmen, Pause machen, die Sinne wieder schärfen: Die Inder trinken den köstlichen Chai aus schwarzem Tee, Milch und Gewürzen zu jeder Tageszeit.

Eine festgelegte Teezeremonie, wie sie etwa in Japan stattfindet, gibt es in Indien nicht. Und auch das eine Rezept für Chai gibt es nicht: Beinahe jede Familie hat ihr ganz eigenes Rezept für Chai und ihre ganz eigene Gewürzmischung, Masala genannt. Im Nordosten des Landes wird Chai beispielsweise mit Salz verfeinert oder auch mit Zie­genmilch vermischt. Er ist ein an-, aber kein aufregendes Getränk. Wohl bekomm’s!

 

Rezept Masala Chai

Foto: WWS

Zutaten

Für vier Personen:

650 ml Wasser

400 ml Vollmilch (alternativ Büffelmilch)

5 grüne Kardamomkapseln

6 Gewürznelken

2 Sternanis (oder 1 TL Anis)

1 Zimtstange

1 Stück Ingwer, frisch, in Scheiben gehackt

1 gehäufter EL schwarzer Assamtee

3 – 4 EL Zucker, Ahornsirup oder Honig (nach Belieben)

Zubereitung:

1. Alle Gewürze bis auf den Ingwer im Mörser fein zerstoßen.

2. Die Gewürze mit Ingwer und Tee in einem Topf bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie duften. Vorsicht, dass nichts anbrennt!

3. Mit Wasser aufgießen und aufkochen lassen. Dann die Tempe­ratur reduzieren und unter ständigem Rühren köcheln lassen.

4. Milch hinzugeben sowie Zucker, Ahornsirup oder Honig nach Belieben zum Süßen. Weitere 3 Minuten köcheln lassen. Den Masala- Chai-Tee dann durch ein Sieb in eine Kanne gießen. Aus etwa 30 cm in die Becher gießen, dann bildet sich etwas Schaum auf der Oberfläche.

Keksrezept Peda mit Pistazien

Kekse mit Pistazien Foto: PamelaJoeMcFarlane/Getty Images/iStockphoto

Zutaten

Diese Kekse passen perfekt zu einer Tasse Tee.

Zutaten für etwa 16 Stück:

160 g Khoya (Sojamilchtrockenmasse,

gibt es in gut sortierten indischen Lebensmittelgeschäften)

100 g Zucker

2 Esslöffel Butter

½ Teelöffel Kardamom, gemahlen

3 – 4 Safranfäden, in 3 Esslöffel warmer Vollmilch aufgelöst

40 g gehackte Pistazien zum Dekorieren

Zubereitung:

1. Khoya und Butter in einem schweren Topf bei niedriger Flamme schmelzen, das dauert circa 2 Minuten.

2. Zucker hinzugeben und 15 Minuten weiterrühren, bis die Masse eindickt und sich langsam vom Topfrand löst und zu einer Art Teig wird. Vom Herd nehmen.

3. Daraus 16 Kugeln formen. Mit dem Daumen in die Mitte eine Mulde drücken (sodass eine etwas flachere Scheibe entsteht). Mit gehackten Pistazien dekorieren. Die Peda halten sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu einem Monat.

Rezept Pulao – indischer Reisauflauf

Foto.istockphoto

Zubereitung

1. Zwiebel fein würfeln, Ingwer hacken. Die Zwiebel in Öl mit 1 TL Curry anschwitzen. Reis und Ingwer dazugeben und nach kurzem Anbraten mit der Brühe aufgießen. 20 min köcheln lassen.

2. Unterdessen das Gemüse putzen, Möhren in Scheiben, Blumenkohl in Röschen teilen. 10 min in Salzwasser garen.

3. Backpflaumen würfeln. Form fetten, Ofen auf 200 Grad vorheizen.

4. Bananen geschält in ein Gefäß geben und mit dem O-Saft und der Sahne pürieren. Mit restlichem Curry, Zucker, Nelken und Zimt abschmecken.

5. Gemüse mit Backpflaumen und Soße unter den Reis mischen, wenn gewünscht Putenstreifen unterheben und in die Form füllen. Restliche Soße verteilen und dann 30 min backen.

Zutaten

Zutaten für zwei Personen:

3 EL Sojasoße hell

2 EL Worcestersoße

Öl

1 Stk. Ingwer frisch

200 g Langkornreis

400 ml Hühnerbrühe

2 TL Curry

1 Zwiebel

200 g Möhren

300 g Blumenkohl, frisch

100 g Backpflaumen

2 Bananen

Salz

Zimt

Gewürznelkenpulver

25 ml Orangensaft

300 g saure Sahne

1 TL brauner Zucker

(evtl. 500 g Putenbrust)

 

Variante mit Fleisch

Fleisch in etwa 1 cm dicke Streifen schneiden und in der Soja- und Worcestersoße für 1 Stunde marinieren. Anschließend in Öl anbraten.

 

Rezept Linsen Dal

Foto: Annika Reisch/missio

Zutaten

Zutaten für vier Personen:

500 g Linsen

4 EL Öl

2 EL Ingwer

2 rote Zwiebeln

4 Knoblauchzehen, fein gehackt

120 g rote Currypaste

800 ml Kokosmilch

2 TL Kurkuma

2 TL Currypulver

Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken und im heißen Öl anbraten. Gewürze und Linsen hinzufügen, bis die Linsen glasig sind. Wasser dazugießen und kochen lassen, bis die Linsen weich sind. Salzen und pfeffern nach Geschmack.

Mitmachaktion #mymission

#mymission ist eine weltweite Aktion der Päpstlichen Missionswerke zum Außerordentlichen Monat der Weltmission. Christinnen und Christen rund um den Globus setzen ein Zeichen und teilen ihre Mission mit anderen. Für die einen ist es Mission, stets ein offenes Ohr für seine Mitmenschen zu haben, für andere, einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Was ist Deine Mission? Erzähl es uns.

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Foto: istockphoto

Touring Mission

„Touring Mission“ ist eine Einladung zu einem alternativen Stadtrundgang. Papst Franziskus sagt, jede und jeder hat eine Mission. Begeben Sie sich auf Spurensuche in ihrer eigenen Stadt. Die Broschüre „Touring Mission“ richtet sich an haupt- und ehrenamtlich Tätige in den Gemeinden. Laden Sie die Gläubigen ein, Ihre Stadt mit den Augen von Papst Franziskus zu betrachten. Entdecken Sie neu, was es heißt, „getauft und gesandt“ zu sein.

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