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Weltmissionssonntag 2020

Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt

Die Coronapandemie stellt den Monat der Weltmission auf den Kopf. Gäste aus der Weltkirche werden im Oktober nicht nach Deutschland reisen können. In welcher Form die bundesweite Eröffnung des Monats der Weltmission am Sonntag, 4. Oktober, in Mainz stattfinden wird, ist noch unklar. Ob und wie in Gemeinden Aktionen stattfinden können, ist nicht abzusehen. Was uns aber vor allem beschäftigt, sind die Auswirkungen für die Menschen, die nicht über die Mittel verfügen, um wirksam auf die Pandemie zu reagieren.

Auch in Westafrika stehen unsere kirchlichen Partnerinnen und Partner vor der Herausforderung, diese schwere Krise zu meistern. Dort ist es meist die Kirche, die, so gut sie kann, auf die medizinischen und pastoralen Bedürfnisse der Menschen eingeht. Schon vor der Pandemie wurde das Miteinander von Gewalt und terroristischen Anschlägen erschüttert. Die Auswirkungen von Covid 19 verstärken Spannungen und Gewalt; der soziale Friede ist gefährdet.

Überlebenswichtige Solidarität

Deshalb wird der Weltmissionssonntag 2020 am 25. Oktober unter dem Motto „Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“ stehen. Der Monat der Weltmission ist eine Zeit des voneinander Lernens, des füreinander Betens und des miteinander Teilens.

Die Solidaritätskollekte am Weltmissionssonntag ist für die Kirche in den ärmsten Regionen der Welt überlebenswichtig. Ohne sie wäre die diakonische und pastorale Arbeit vielerorts nicht möglich. Aufgrund der Coronapandemie werden viele Gemeinden weltweit keine Kollekte halten können. Der Solidaritätsfonds, der die ärmsten Diözesen im nächsten Jahr unterstützen soll, droht deshalb leer zu bleiben. Die Kollekte am Weltmissionssonntag lebt von der Bereitschaft aller, das zu geben, was sie können, um einen Unterschied zu machen. Machen Sie mit!

Materialien zum Weltmissionssonntag 2020 können Sie in unserem Onlineshop     bestellen.

 

Weltmissionssonntag: Helfen Sie mit!

Film zum Weltmissionssonntag 2020

Nigeria - Wege durch die Coronakrise

Der missio-Aktionsfilm zum Weltmissionssonntag 2020 erklärt am Beispiel von Nigeria die Herausforderungen der Coronakrise in Afrika und wie die katholische Kirche mit ihnen trotz sinkender Kollekten umgeht.

In einer sehr schlichten Dorfkirche der Pfarrei Namtari in Nigeria schützt ein Messdiener eine brennende Kerze mit seiner Hand. Hartmut Schwarzbach / missio

Liturgische Hilfen

Nutzen Sie unser breites liturgisches Angebot, um den Weltmissionssonntag in Ihrer Gemeinde zu gestalten. Hier finden Sie die liturgischen Materialien auch zum Herunterladen.

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Webinar zum Material

Im Rahmen eines einstündigen Webinars geben wir Ihnen einen Überblick zu den Unterlagen und vorbereiteten Aktionen zum Weltmissionssonntag 2020. Sie erhalten konkrete Ideen und Anknüpfungspunkte für die Gemeindearbeit.

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Gebetskarten #zusammenhalten zum Weltmissionssonntag 2020 hängen an einer Wäscheleine missio

Aktionen für Ihre Gemeinde

Hier finden Sie Vorschläge, wie Sie den Weltmissionssonntag in Ihrer Gemeinde mit Aktionen und Angeboten begehen können - in diesem Jahr auch zuhause sowie digital oder analog umsetzbar.

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Professor Dr. August Stich Infektiologe und Tropenmediziner in Würzburg. Foto: Klinikum Würzburg Mitte

Interview zu Corona in Afrika

Der Infektiologe und Tropenmediziner Professor Dr. August Stich leitet die Tropenmedizinische Fachabteilung am Klinikum Würzburg Mitte. missio sprach mit ihm über Auswirkungen der Corona-Pandemie in afrikanischen Ländern.

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Frauengebetskette

Die Frauengebetskette ist eine WortGottesFeier. Angesichts der weltweiten Coronapandemie sehnen sich viele Menschen in diesem Jahr nach Frieden und Zusammenhalt. Die Frauengebetskette lädt zum solidarischen Gebet ein. Wir freuen uns, wenn Sie sich in die Gebetskette einreihen. Mehr lesen »

Fragen & Antworten

Der Weltmissionssonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Sie wird im Auftrag des Papstes durchgeführt. Mehr als 100 päpstliche Missionswerke sammeln am Sonntag der Weltmission auf allen Kontinenten für die soziale und pastorale Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Bistümern der Welt. Die Kollekte zum Sonntag der Weltmission fließt in einen globalen Solidaritätsfonds der Päpstlichen Missionswerke. Einmal im Jahr stimmen die Nationaldirektoren der rund 100 Päpstlichen Missionswerke darüber ab, welche Diözesen der ärmsten Ortskirchen mit der Sammlung unterstützt werden. In Deutschland findet der Weltmissionssonntag am vierten Sonntag im Oktober statt.

In Deutschland organisieren missio Aachen und München den Weltmissionssonntag.

Der Weltmissionssonntag geht auf das Werk der Glaubensverbreitung zurück. Pauline Jaricot », Tochter eines reichen Seidenfabrikanten in Lyon, organisierte 1818 erste Kollekten für Missionen in Übersee. Ihr Engagement führte 1822 schließlich zur Gründung eines Missionsvereins, der die Mission durch ihr Gebet und ihre regelmäßige Spende unterstützt. Die Aktion wurde zur Geburtsstunde der katholischen Laienmissionsbewegung, die bis heute in den Missionswerken weiterlebt.

Um die im 19. Jahrhundert entstandenen zahlreichen missionarischen Initiativen von Orden und Missionsinstituten besser zu koordinieren, rief Papst Pius XI. 1926 erstmals den Weltmissionssonntag aus.

Der Weltmissionssonntag ist der Sonntag im Oktober, an dem in rund 100 Ländern für die soziale und pastorale Arbeit der katholischen Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen der Welt gesammelt wird. missio organisiert im Vorfeld des Weltmissionssonntags mit zahlreichen Veranstaltungen den Monat der Weltmission.

2020 ist der Weltmissionssonntag der 25. Oktober 2020.