missio - glauben.leben.geben

Liturgische Hilfen zum Weltmissionssonntag

Nutzen Sie unser breites liturgisches Angebot, um den Weltmissionssonntag in Ihrer Gemeinde zu gestalten. Die Gottesdienstvorschläge, Gebete und weitere Texte sollen Ihnen Hilfe und Anregung bei der Vorbereitung und Durchführung sein. Hier finden Sie die liturgischen Materialien auch zum Herunterladen.

Hinweis: Unter Umständen können nicht alle Materialien und Anregungen bei der Gestaltung der Gottesdienste im Oktober berücksichtigt werden. Um die Gefahr der Ansteckung mit dem Covid-19-Virus zu vermeiden, beachten Sie bitte die lokal geltenden Empfehlungen für die Durchführung von öffentlichen Gottesdiensten.

Gebet zum Weltmissionssonntag

Selig, die Frieden stiften

SELIG, die in Zeiten der Not zu ihrem Ursprung finden,
die im Kreuz den Baum des Lebens erkennen,
die Christus erfahren als Alpha und Omega.
Sie werden überwinden, was trennt.

SELIG, die in Zeiten der Not Solidarität leben,
die die Masken der Einsamkeit abstreifen,
die in Gemeinschaft über sich selbst hinauswachsen.
Sie werden die Welt erneuern.

SELIG, die in Zeiten der Not den Horizont offen halten,
die Türen der Hoffnung auftun,
die den Menschen Leben, Licht und Zuversicht bringen.
Sie werden Frieden stiften.

Gebet: Katharina Bosl von Papp
Motiv Verkündigung: Tony Nwachukwu

 

Die Gebetskarte kann kostenlos - auch in größeren Mengen - im missio-Onlineshop bestellt werden.    

Aufruf der deutschen Bischöfe

zum Sonntag der Weltmission 2020

Dieser Aufruf soll am Sonntag, dem 18. Oktober 2020, in allen Gottesdiensten (auch am Vorabend) verlesen werden. Der Ertrag der Kollekte am 25. Oktober 2020 ist ausschließlich für die Päpstlichen Missionswerke missio in Aachen und München bestimmt.

Liebe Schwestern und Brüder,

„Selig, die Frieden stiften“ (Mt 5,9). Diese Seligpreisung Jesu ist das Leitwort zum Monat der Weltmission 2020. Auch in unserer Zeit ist sie hoch aktuell. Wie schwer ist es doch, Frieden zu halten und zu fördern!

Die diesjährige Aktion der Missio-Werke lenkt den Blick auf Westafrika. In dieser Region lebten lange Zeit Menschen verschiedener Religionen und Ethnien friedlich zusammen. Gegenwärtig wird sie aber immer mehr zum Schauplatz von Anschlägen und Übergriffen. Mit Sorge nehmen wir wahr, wie dort Konflikte religiös aufgeladen werden, um Menschen gegeneinander aufzubringen und Gewalt anzufachen. Durch die Coronapandemie haben sich die Lebensbedingungen der Menschen zusätzlich verschlechtert.

Die Kirchen in Westafrika setzen sich durch interreligiöse Zusammenarbeit gegen den Missbrauch von Religion ein. Sie helfen, dass Konfliktparteien aufeinander zugehen und miteinander sprechen. Wo Menschen sich auf die Friedensbotschaft ihrer Religion besinnen, können sie gemeinsam Konflikte lösen, weichen verhärtete Fronten auf und Frieden wird möglich.

„Selig, die Frieden stiften.“ Mitten in unserer von Unfrieden geplagten Welt beruft und befähigt Gott Menschen, Friedensstifter zu sein. Wir bitten Sie: Setzen Sie am Weltmissionssonntag ein Zeichen. Beten Sie für unsere Schwestern und Brüder, die sich aktiv für Frieden und Versöhnung einsetzen! Unterstützen Sie bei der Kollekte am kommenden Sonntag die wichtigen Initiativen von Missio!

Mainz, den 03.03.2020

Frauengebetskette

Die Frauengebetskette ist eine WortGottesFeier. Angesichts der weltweiten Coronapandemie sehnen sich viele Menschen in diesem Jahr nach Frieden und Zusammenhalt. Die Frauengebetskette lädt zum solidarischen Gebet ein. Wir freuen uns, wenn Sie sich in die Gebetskette einreihen. Mehr lesen »

Bausteine für die Kinderkatechese

Wenn Kinder gefragt werden, was für sie Frieden ist, lautet die Antwort häufig: Nicht streiten, fair sein, füreinander da sein. Aspekte, die im eigenen Umfeld genauso wichtig sind wie weltweit. Wir bieten Ihnen verschiedene Bausteine an, um das Thema Frieden und Solidarität in einem Kinder- bzw. Familiengottesdienst oder während einer Katechese parallel zum Wortgottesdienst der Gemeinde aufzugreifen. Das Material eignet sich für Kinder bis zehn Jahre.

Beim Jahresfest Bazaar der Erzdiözese Yola in Nigeria lässt sich ein Mädchen ein Kreuz auf die Wange malen. Hartmut Schwarzbach / missio