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Konzert mit Judy Bailey
Ein besonderer Abend mit der Sängerin Judy Bailey, ihrer Band und Gästen aus Myanmar, die von ihrem engagierten Einsatz in herausfordernden Zeiten erzählten.
Schwester Elizabeth (links) und Schwester Emi Soe zeigten sich begeistert von Judy Bailey und ihrer Band.
Gruppenselfie nach dem Konzert mit Judy Bailey, Pfarrer Dirk Bingener, Patrick Depuhl und den Gästen aus Myanmar
Judy Bailey mit Schwester Elizabeth Phyu Phyu Aung (links) und Schwester Agatha Emi Soe (rechts) aus Myanmar.
Zeche Zollverein
Bei einem Rundgang über das Gelände der Zeche Zollverein lernten die Besucher aus Myanmar die einstige „Kathedrale der Industrie“ kennen und erhielten Einblicke in die Geschichte des Bergbaus, der das Ruhrgebiet über viele Jahrzehnte prägte.
Kreuz
missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener überreichte Weihbischof Ludger Schepers (rechts) ein Kreuz, das aus recycelten Metallen einer Müllkippe in Ghana gefertigt wurde. Weihbischof Schepers, ein großer Unterstützer der Weltkirche, nahm das besondere Geschenk mit großer Freude entgegen.
Führung auf Zollverein
Bei einer Führung erhielten die Gäste aus Myanmar Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bergleute und Koker. Zugleich erfuhren sie, wie sich das ehemalige Industrieareal im Laufe der Zeit zu einem UNESCO-Welterbe und Symbol für den Strukturwandel im Ruhrgebiet entwickelt hat.
Dabei durften sie selbst Hand anlegen und ausprobieren, wie schwer die Bohrer tatsächlich sind.
Ein Zeichen für den Frieden
Ein Wochenende voller spannender Erlebnisse. missio startete in die Eröffnung des Weltmissionsmonats im Bistum Essen mit Gästen aus Myanmar – dem diesjährigen Schwerpunktland. Mit einer Aktion in der Essener Innenstadt setzte man gemeinsam ein sichtbares Zeichen für den Frieden. Der Essener Weihbischof Ludger Schepers beteiligte sich persönlich an der Aktion.
Clemens Wolter demonstrierte das in Myanmar sehr beliebte Chinlone-Spiel. Es ist der traditionelle Nationalsport des Landes und wird mit einem handgeflochtenen Ball aus Rattan gespielt. Der Gedanke von Chinlone ist nicht der Wettkampf, sondern man spielt es, um gemeinsam Freude zu erleben, Geschicklichkeit zu zeigen und im harmonischen Zusammenspiel eine fast tänzerische Leichtigkeit entstehen zu lassen.
Vongai Monica Mujakachi ist eine bekannte Poetry Slammerin. In ihren Texten verbindet sie Glauben und Alltag, gibt Frauen eine Stimme und wirbt poetisch für Gerechtigkeit, Hoffnung und Frieden.
Auch Passanten ließen sich spontan einbeziehen und setzten ein Zeichen der Solidarität, indem sie die großen Pappbuchstaben, die das Wort Frieden bildeten, mit aufklebbaren Friedenstauben schmückten.
Clemens Wolter (links) und Poetry Slammerin Vongai Monica Mujakachi (rechts) gemeinsam auf der Bühne in der Essener Fußgängerpassage.
Spontane Aktion in der Essener Fußgängerzone, an der sich auch Passantinnen beteiligten.
missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener, Erzbischof Tin Win, Chinglone-Ballspieler Clemens Wolter und Weihbischof Ludger Schepers (v.l.n.r.) in der Essener Innenstadt.
Jugendsozialinitiative Förderkorb
Katholische Jugendsozialarbeit
Der “KJB-Förderkorb” in Essen hilft jungen Menschen. Er bietet ein Dach über dem Kopf. “Wir bauen Häuser für obdachlose Jugendliche mit Hilfe von obdachlosen Jugendlichen”, erzählt der Leiter der Initiative Holger Ott. Den Gästen aus Myanmar zeigte er die selbst gebauten „Tiny Houses“. Darüber hinaus unterstützt der Förderkorb Jugendliche dabei, eine Schulausbildung zu absolvieren, vermittelt Lebensmittel für den täglichen Bedarf und eröffnet Perspektiven durch berufliche Qualifizierung. So wird aus konkreter Hilfe ein Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
Weihbischof Schepers (rechts) und die Gäste aus Myanmar kamen mit den Jugendlichen des "Förderkorbs" schnell ins Gespräch.
Einige Jugendliche erzählten von ihren Erfahrungen und wie ihnen die Initiative geholfen hat.
“Ich habe hier eine Famile gefunden”, erzählt der 19-jährige Baraa, der zusammen mit seinem Bruder vor fünf Jahren ohne Eltern aus Syrien nach Deutschland kam.
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Pudel Erna lauschte aufmerksam den Gesprächen in der katholischen Sozialinitiative Förderkorb – und mischte sich gelegentlich mit eigenen ‚Kommentaren‘ ein.
Gastkirche St. Barbara
Die Gastkirche St. Barbara versteht sich als ein offener Ort, an dem jeder willkommen ist, unabhängig von Herkunft, Weltanschauung, Generation oder Religion. Sie möchte ein Raum sein, in dem die Vision eines friedlichen und respektvollen Miteinanders Gestalt annimmt.
Zugleich dient die Gastkirche als Anlaufstelle für Menschen in schwierigen Lebenssituationen, die hier Rat, Begleitung und vielfältige Unterstützung erfahren können. Darüber hinaus bietet sie Raum für kulturelles, geistiges und spirituelles Leben – etwa durch Lesungen, Ausstellungen und Vorführungen.
Besonders spürbar wurde ihre herzliche Atmosphäre, als die Gäste aus Myanmar zu einem gemeinsamen Kuchenessen eingeladen wurden – ein einfaches, aber starkes Zeichen der Gastfreundschaft und Verbundenheit.
Maria Peters und Dr. Markus Ebel engagieren sich zusammen mit vielen anderen ehrenamtlich in der Gastkirche. Mit ihrem Einsatz tragen sie dazu bei, das Leben im Stadtteil lebendiger zu gestalten und Einsamkeit zu verringern. Beim Besuch der Gäste aus Myanmar wurde schnell spürbar, wie Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft Brücken bauen kann.