Mehrere Jungen schieben ihre Fahrräder eine staubige Piste hoch.
Fünf Frauen und Mädchen tragen gelbe Wasserkanister und Holzstämme auf einem staubigen Weg. Sie lächeln und befinden sich in einer ländlichen Umgebung mit hügeliger Landschaft im Hintergrund. Die Sonne scheint und es ist ein klarer blauer Himmel.
Luftaufnahme einer Saphir Mine in der Diözese Tolagnaro im Süden Madagaskars. Aus der Luft sehen die Schächte aus wie ein löchriger Käse.
Luftaufnahme einer Saphir Mine in der Diözese Tolagnaro im Süden Madagaskars. Aus der Luft sehen die Schächte aus wie ein löchriger Käse.
Eine Frau mit einem Säugling auf dem Schoß sitzt auf einem mit Mica bedeckten Boden. Neben ihr arbeitet ein kleines Kind mit Mica.
Ein Junge schiebt eine Schubkarre, die mit verschiedenen Wasserbehältern beladen ist. Er trägt ein rotes T-Shirt und kurze Hosen. Die Umgebung ist trocken mit hohen Gräsern und einigen Pflanzen im Hintergrund.
Eine große Menge von Heuschrecken schwirrt über einem staubigen Weg in einer trockenen Landschaft. Der Himmel ist blau und im Hintergrund sind einige Pflanzen sichtbar. Die Insekten sind in Bewegung und scheinen in verschiedene Richtungen zu fliegen.
Ein gelber Lkw fährt auf einer staubigen Straße durch eine bewaldete Landschaft. Mehrere Personen in Uniformen sitzen auf dem Dach des Fahrzeugs, während andere im Fahrzeuginneren sichtbar sind. Die Umgebung ist grün mit Sträuchern und Bäumen.
Eine Frau und ein Junge sitzen in einer Holzkarre, die von zwei Zugochsen gezogen wird. Neben ihnen steht ein Junge. Ein Hund läuft auf dem roten Boden, während im Hintergrund Bäume und Sträucher zu sehen sind. Der Himmel ist blau und klar.
Eine Frau und ein Junge sitzen in einer Holzkarre, die von zwei Zugochsen gezogen wird. Neben ihnen steht ein Junge. Ein Hund läuft auf dem roten Boden, während im Hintergrund Bäume und Sträucher zu sehen sind. Der Himmel ist blau und klar.
Fünf Frauen und Mädchen tragen gelbe Wasserkanister und Holzstämme auf einem staubigen Weg. Sie lächeln und befinden sich in einer ländlichen Umgebung mit hügeliger Landschaft im Hintergrund. Die Sonne scheint und es ist ein klarer blauer Himmel.
Fünf Frauen und Mädchen tragen gelbe Wasserkanister und Holzstämme auf einem staubigen Weg. Sie lächeln und befinden sich in einer ländlichen Umgebung mit hügeliger Landschaft im Hintergrund. Die Sonne scheint und es ist ein klarer blauer Himmel.
Ein lächelnder Mann sitzt auf einem Motorrad, das vor einer Kirche steht. Er trägt ein T-Shirt und eine Kette mit einem Kreuz. Der Himmel ist blau und die Umgebung sieht ländlich aus.
Gast im Weltmissionsmonat

Pfarrer Eric

Im Süden Madagaskars schenkt Pfarrer Eric Stephan Randrianantenaina den Menschen Hoffnung in einer Region, die von Dürre und Armut geprägt ist.

Auf einen Blick

  • Gemeindepfarrer in Amboasary-Süd (Diözese Tolanaro/Fort Dauphin)
  • Verantwortlich für 54 Kirchen in einem weitläufigen Seelsorgegebiet
  • Bis zu 120 Kilometer zu den entferntesten Gemeinden
  • Einsatz für Familien, die unter Armut, Dürre und Ernährungsunsicherheit leiden
  • Begleitet Gemeinden, Kinder und Hilfesuchende vor Ort

Für viele Menschen ist Pfarrer Eric ein wichtiger Ansprechpartner im Alltag. Der 44-Jährige legt oft weite Strecken auf schwer befahrbaren Wegen zurück, um die Menschen in den abgelegenen Dörfern seiner Pfarrei zu erreichen. Trotz der großen Entfernungen ist ihm die Nähe zu den Gemeinden besonders wichtig.

Der Süden Madagaskars

Madagaskar ist ein Inselstaat im Indischen Ozean vor der Südostküste Afrikas. Der äußerste Süden des Landes zählt zu den trockensten Regionen der Insel. Dürre und Wassermangel bestimmen dort den Alltag vieler Familien. Auch im Bistum Tolanaro (Fort Dauphin), in dem Pfarrer Eric tätig ist, ist das der Fall. Besonders Frauen und Kinder sind oft stundenlang unterwegs, um Wasser zu holen.

Video

In der Region Amboasary prägen Saphir- und Mica-Minen den Alltag vieler Familien. Frauen und Kinder zerkleinern, sortieren und reinigen das abgebaute Mica, der weltweit unter anderem für Autolacke, Kosmetik oder Elektrogeräte verwendet wird. Trotz der harten Arbeit verdienen die Frauen oft nur sehr wenig.

Heuschreckenplage

Immer wieder bedrohen Heuschreckenplagen die Menschen im Süden Madagaskars. In großen Schwärmen fallen die Tiere über Felder und Pflanzen her und zerstören innerhalb kurzer Zeit ganze Ernten. Für viele Familien bedeutet das noch weniger Nahrung und eine zusätzliche Verschärfung von Hunger und Armut.

„Die Menschen brauchen oft Stunden oder sogar Tage, um Kranke ins Krankenhaus zu bringen. Viele schwangere Frauen sterben unterwegs oder verlieren ihr Kind auf dem Weg. Das sind Erfahrungen, die mich jeden Tag berühren und prägen.“

Pfarrer Eric Stephan Randrianantenaina

Hilfe im entscheidenden Moment

Wenn Menschen krank werden, bleibt ihnen oft nur der lange Weg zu Fuß oder mit dem Ochsenkarren zur nächsten Gesundheitsstation. Besonders in Erinnerung geblieben ist Pfarrer Eric die Rettung einer jungen Mutter, die bei der Geburt ihrer Zwillinge in Lebensgefahr schwebte. Als er der Familie unterwegs begegnete, fuhr er sofort mit seinem Motorrad zurück, um eine Hebamme aus dem Gesundheitszentrum der Gemeinde zu holen. Gemeinsam kehrten sie rechtzeitig zu der jungen Frau zurück – Mutter und Kinder überlebten.

„Gemeinsam versuchen wir Schritt für Schritt zu helfen – mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen.“
— Pfarrer Eric Stephan Randrianantenaina

 

Jetzt helfen

Sie können Pfarrer Eric und den Menschen im Bistum Tolanaro (Fort Dauphin) helfen.

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