Eine Frau in einer blauen Schürze hält ein Kleinkind in den Armen. Im Hintergrund sind mehrere Menschen, darunter Frauen und Kinder, zu sehen, die wartend in einer Einrichtung stehen. Die Atmosphäre wirkt fürsorglich und gemeinschaftlich.
Eine Luftaufnahme einer ländlichen Gegend mit Häusern, Feldern und einem breiten ausgetrockneten Flussbett. Im Vordergrund sind mehrere Gebäude und ein Weg zu sehen, auf dem Menschen unterwegs sind. Im Hintergrund erstrecken sich weiter entfernte Siedlungen unter einem bewölkten Himmel.
Eine Krankenschwester in blauer Uniform steht unter freiem Himmel und spricht mit mehreren Kindern und einer Frau. Die Umgebung wirkt ländlich mit einfachen Hütten und trockenem Boden. Die Kinder zeigen Neugier, während die Frau aufmerksam zuhört.
Eine Frau in einem blauen Kittel spricht mit mehreren Menschen, während eine andere Frau Essen in Schalen verteilt. Im Hintergrund sind viele Kinder zu sehen, die auf Hilfe warten. Die Szene spielt in einem offenen Raum mit hellen Wänden.
Eine Gruppe von fünf Kindern sitzt vor einer einfachen Unterkunft. Drei Kinder lächeln, während ein Junge mit verschränkten Armen ernst schaut. Eine Frau in einem blauen Kleid und weißem Kopfcover lacht, während sie neben den Kindern sitzt. Im Hintergrund sind Pflanzen und Holzstruktur zu sehen.
Eine umgebaute Unterkunft aus Stoff und Plastik steht in einem sandigen Gebiet. Menschen, darunter ein Kind, betreten oder verlassen die Unterkunft. In der Nähe gibt es eine kleine Feuerstelle aus Ästen. Der Himmel ist bewölkt und die Umgebung scheint ländlich zu sein.
Eine Gruppe von Frauen und Kindern steht im Freien zwischen einfachen, aus Holz und Stroh gebauten Hütten. Einige Frauen tragen traditionelle Kleidung und interagieren miteinander, während Kinder spielen. Die Landschaft im Hintergrund ist grün und ländlich.
Eine Gruppe von Menschen steht in einer armen Siedlung, umgeben von provisorischen Unterkünften aus Holz und Planen. Eine Frau spricht, während andere sie aufmerksam anschauen. Ein Kind steht schüchtern vor einer Frau im Vordergrund.
Ein Mädchen in einem rosa Kleid tanzt fröhlich im Vordergrund vor einer provisorischen Hütte aus Holz und Stoff. Im Hintergrund stehen zwei weitere Kinder und ein Erwachsener, die miteinander sprechen. Die Umgebung sieht einfach und ländlich aus.
Eine Frau in einem dunklen Oberteil und einer Haube schüttelt einem Mann die Hand, der ein buntes Gewand trägt und lächelt. Im Hintergrund steht eine weitere Frau in grünem Pullover. Die Szene spielt sich in einer ländlichen Umgebung ab.
Luftaufnahme einer ländlichen Gemeinde mit niedrigen Gebäuden, darunter eine Kirche mit einem weißen Turm. Im Vordergrund sieht man einen Spielplatz mit einer Karussellstruktur und mehrere Personen, die die Fläche nutzen. Die Umgebung ist grün mit verstreuten Bäumen und einem weiten Ausblick auf das Land.
Eine Frau in einem blauen Kittel spricht mit mehreren Menschen, während eine andere Frau Essen in Schalen verteilt. Im Hintergrund sind viele Kinder zu sehen, die auf Hilfe warten. Die Szene spielt in einem offenen Raum mit hellen Wänden.
Eine Lehrerin umarmt drei Mädchen in blauen Schuluniformen, die jeweils einen Teller mit Reis und Gemüse halten. Im Hintergrund sind weitere Kinder zu sehen, die in einer Cafeteria sitzen und essen. Die Szene vermittelt Gemeinschaft und Freude beim Essen.
Eine Gruppe von Kindern versammelt sich um zwei Frauen in traditioneller Kleidung. Eine Frau hält ein Kleinkind, während die andere mit einem Lächeln und einer Geste mit den Händen kommuniziert. Im Hintergrund sind einfache Hütten und die natürliche Umgebung sichtbar.
Gast im Weltmissionsmonat

Schwester Béatrice

Im Süden Madagaskars begleitet Schwester Béatrice Familien, die vor Dürre, Hunger und Armut fliehen mussten.

Auf einen Blick

  • Krankenschwester in Tsihombe in der Diözese Tolanaro (Fort-Dauphin)
  • Leiterin einer Gemeinschaft von sechs Schwestern
  • Drei der Schwestern arbeiten als Krankenschwestern; gemeinsam betreiben sie außerdem eine Schule
  • Schwester Béatrice hält ambulante Sprechstunden und betreut Patientinnen und Patienten im Tuberkulosezentrum
  • Die Schwestern verteilen regelmäßig Lebensmittel an rund 300 Frauen und Kinder, die in extremer Armut leben

Der Süden Madagaskars

Madagaskar ist ein Inselstaat im Indischen Ozean vor der Südostküste Afrikas. Schwester Béatrice lebt und arbeitet in Tsihombe im Bistum Tolanaro (Fort Dauphin). Der Ort liegt in der Region Androy im äußersten Süden des Landes – einer Gegend, die regelmäßig von Dürren und Wassermangel betroffen ist. Für viele Familien gehören Wasserknappheit und Ernährungsunsicherheit zum Alltag.

Nach Jahren der Dürre und den Zyklonen 2025 mussten viele Familien ihre Dörfer verlassen. Sie leben heute in einfachen Hütten aus Ästen und Planen am Stadtrand von Tsihombe.

Es ist nicht Armut, sondern Elend, was wir hier erleben.


 — Schwester Béatrice Rasonhamtaryirima, 52

Die meisten Bewohnerinnen sind Frauen mit ihren Kindern. Viele Männer zog die Suche nach Arbeit in die Hauptstadt oder andere Regionen. Nicht wenige gründeten dort eine neue Familie.

Manche Behausungen bestehen nur aus Ästen und Plastikplanen. Kommt Wind auf, drohen sie weggeweht zu werden.

Um nicht zu verhungern, haben einige alles verkauft, was sie besaßen, sogar ihre Kochtöpfe.


 — Schwester Béatrice Rasonhamtaryirima

Schwester Béatrice und ihre Mitschwestern besuchen die Familien auch in ihren provisorischen Behausungen. Viele Hütten sind kaum größer als ein Verschlag, weil sich die Bewohner nicht mehr Baumaterial leisten können.

Die Ordensfrauen versorgen die Familien mit Lebensmitteln. Zu Weihnachten verteilten sie 200 Kochtöpfe. Als Nächstes wollen sie bessere Unterkünfte für die Menschen schaffen.

Die siebenjährige Precella tanzt für ihr Leben gern. Für einen Moment lässt sie den schwierigen Alltag hinter sich.  

Madagaskars mutige Menschen

Fast täglich erhalten rund 300 Frauen und Kinder eine warme Mahlzeit. Gekocht wird in der Schule, die die Schwestern leiten. Die Eltern der Schulkinder helfen beim Kochen mit. 

Trotz aller Not verliert Schwester Béatrice ihr Lächeln nicht. Für viele Menschen ist sie eine echte Mutmacherin.