Eine ländliche Gegend mit verschiedenen Reisfeldern, die in rechteckige Parzellen unterteilt sind. Im Hintergrund sind Hügel, Bäume und ein kleiner Teich zu sehen. Ein einfaches Gebäude ist zwischen den Pflanzen zu erkennen.
Eine Gruppe von Frauen, darunter eine Nonne, steht in einer ländlichen Umgebung und betrachtet Pflanzen in einem Korb. Im Hintergrund sind einfache Häuser und grüne Hügel sichtbar. Die Frauen wirken interessiert und diskutieren.
Eine Gruppe von Frauen, darunter eine Nonne, steht in einer ländlichen Umgebung und betrachtet Pflanzen in einem Korb. Im Hintergrund sind einfache Häuser und grüne Hügel sichtbar. Die Frauen wirken interessiert und diskutieren.
Drei Personen stehen am Ufer eines Teichs in einer grünen, hügeligen Landschaft. Im Hintergrund sind vereinzelte Häuser und Pflanzen zu sehen. Der Himmel ist bewölkt, und die Umgebung wirkt ländlich und friedlich.
Drei Personen stehen am Ufer eines Teichs in einer grünen, hügeligen Landschaft. Im Hintergrund sind vereinzelte Häuser und Pflanzen zu sehen. Der Himmel ist bewölkt, und die Umgebung wirkt ländlich und friedlich.
Drei Personen stehen am Ufer eines Teichs in einer grünen, hügeligen Landschaft. Im Hintergrund sind vereinzelte Häuser und Pflanzen zu sehen. Der Himmel ist bewölkt, und die Umgebung wirkt ländlich und friedlich.
Eine ländliche Gegend mit verschiedenen Reisfeldern, die in rechteckige Parzellen unterteilt sind. Im Hintergrund sind Hügel, Bäume und ein kleiner Teich zu sehen. Ein einfaches Gebäude ist zwischen den Pflanzen zu erkennen.
Eine Frau sitzt auf einem Holzstuhl und schüttelt etwas in der Hand, während andere Menschen im Hintergrund stehen. Ein großer Lkw fährt auf der Straße vorbei. Die Umgebung ist ländlich, mit Hütten und Bergen im Hintergrund.
Eine junge Frau sitzt auf einem Stuhl am Straßenrand und beobachtet den Verkehr. Eine andere Person mit einem Kind auf dem Arm steht daneben. Im Hintergrund sind Lkw und mehr Menschen zu sehen, umgeben von viel Grün und Bambusstrukturen.
Sechs Frauen und zwei Mädchen stehen fröhlich vor einem Holzhaus. Eine Frau in einem habit ähnlichen Outfit lächelt und spricht, während die anderen lächeln und sich um sie versammeln. Eine kleine Mädchen steht an der Seite einer Frau und hält ihre Hände.
Drei Ordensfrauen stehen auf einem Erdboden vor einem einfachen, weißen Haus in einer ländlichen Umgebung. Eine Nonne trägt ein graues Kleid mit blauen Ärmeln und Gummistiefel, während die anderen zwei Nonnen in traditionellen Kleidern sich freundlich unterhalten. Schattige Bäume umgeben die Szene.
Ein Mädchen und eine Frau in einem Habit stehen vor einem Schild, das auf die geschützte Zone Maromizaha hinweist. Die Frau trägt ein Kreuz um den Hals und lächelt, während das Mädchen in einem roten Hoodie und einem bunten Rock aussieht. Im Hintergrund ist eine Straße und umliegende Vegetation sichtbar.
Ein Mädchen und eine Frau in einem Habit stehen vor einem Schild, das auf die geschützte Zone Maromizaha hinweist. Die Frau trägt ein Kreuz um den Hals und lächelt, während das Mädchen in einem roten Hoodie und einem bunten Rock aussieht. Im Hintergrund ist eine Straße und umliegende Vegetation sichtbar.
Zwei Ordensschwestern stehen lächelnd vor einer natürlichen Kulisse mit Bäumen und Pflanzen. Die erste Nonne trägt einen schwarzen Pullover und eine blaue Tracht, die zweite Nonne ist in einem dunkelblauen Kleid mit einem weißen Kragen gekleidet. Beide haben Kreuze um den Hals.
Zwei Ordensschwestern in traditioneller Kleidung arbeiten in einem Garten. Sie stehen zwischen Pflanzen und lächeln. Eine der Frauen berührt einen Pflanze, während die andere sich auf sie stützt. Viel Grün umgibt sie, was eine lebendige und freundliche Atmosphäre schafft.
Gast im Weltmissionsmonat

Schwester Claudine

Ein Medikament aus einer Heilpflanze, Hoffnung für viele Menschen und neue Perspektiven für junge Frauen. Die Geschichte einer außergewöhnlichen Ordensfrau.

Auf einen Blick

  • Chemieprofessorin und Ordensfrau 

  • die einzige Ordensschwester Madagaskars mit naturwissenschaftlicher Professur

  • Lehrauftrag an der staatlichen Universität Fianarantsoa 

  • Entwicklung eines Medikaments gegen Hepatitis A, B und C aus einer heimischen Heilpflanze

  • Einsatz für Bildung und Zukunftschancen junger Mädchen und Frauen

  • kontinente-Reportage über Sr. Claudine hier lesen    

Madagaskar

Madagaskar ist ein Inselstaat im Indischen Ozean vor der Südostküste Afrikas. In Fianarantsoa lehrt und forscht Schwester Claudine an der staatlichen Universität. Mehrere hundert Kilometer weiter nordöstlich, in der Regenwaldregion nahe Moramanga, liegt ihr Agroforstprojekt. Dort wächst auch das Heilkraut, aus dem sie ein Medikament entwickelt hat. 

Das Projekt verbindet wissenschaftliche Forschung, nachhaltige Landwirtschaft und den Schutz des Regenwaldes – und schafft neue Perspektiven für die Menschen vor Ort.

Die Heilpflanze Desmodium adscendens wächst in einigen Regionen Madagaskars wild. 

Schwester Claudine konnte zahlreiche Einheimische für die Ernte gewinnen. 

Inzwischen beteiligen sich mehr als 100 Familien an der Sammlung. 

Allein im Jahr 2026 wurden bislang 10 Tonnen der Pflanze geerntet.

Auf der Suche nach der Heilpflanze, aus der später ein Medikament entstand, hatte Schwester Claudine vor ein paar Jahren in der Regenwaldregion nahe Moramanga Land erworben. 

Dort wächst das Heilkraut bis heute wild. 

Das Gelände entwickelte sie zu einem Agroforstprojekt, das nachhaltige Landwirtschaft, den Schutz des Waldes und den Anbau der Heilpflanze miteinander verbindet.
 

Vier große internationale Unternehmen wollten das Land, auf dem die Heilpflanze wächste, bereits erwerben – Schwester Claudine sagte jedesmal: “Nein.”

„Die Pflanze ist ein Geschenk Gottes, das den Menschen zugutekommen soll..“
— Schwester Claudine Aimée Rasolohery

 

Madagaskars mutige Menschen

Direkt neben dem Agroforstprojekt verläuft eine Fernstraße. Dort halten zahlreiche Lastwagenfahrer, um ihre Fahrzeuge zu waschen. 

Rund um diese Rastplätze hat sich Prostitution etabliert – oft der einzige Ausweg für junge Frauen ohne Ausbildung oder Einkommen.

Schwester Claudine sucht den Kontakt zu den Frauen aus der Region. Durch Schulungen, Arbeit im Agroforstprojekt sowie den Anbau und der Ernte von Heil- und Nutzpflanzen eröffnet sie neue Einkommensmöglichkeiten – und schafft Perspektiven jenseits der Fernstraße.

Mit Unterstützung von missio möchte Schwester Claudine ein Ausbildungszentrum für junge Frauen und Mädchen errichten. 

Entstehen soll es dort, wo bisher nur eine einfache provisorische Unterkunft für die beiden Schwestern steht, die das Agroforstprojekt vor Ort betreuen. 

Das Bauvorhaben würde zugleich die Wohnsituation der Schwestern deutlich verbessern.

Die Zukunft

Schwester Françoise Rasoamaharavo (links) soll die Zukunft des Forschungslabors der Kongregation sichern. Nach ihrem Biologiestudium und ersten Erfahrungen im Labor bereitet sie sich nun auf eine Promotion in Lyon zur Erforschung madagassischer Heilpflanzen vor – begleitet von Schwester Claudine und Wissenschaftlern in Frankreich.

Jetzt helfen

Sie können Schwester Claudine bei der wichtigen Forschungsarbeit helfen.

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