Eine Gruppe von Menschen auf einem ländlichen Weg. Zwei Frauen stehen im Vordergrund, eine hält ein Kind und die andere lächelt. Im Hintergrund sind Ochsen zu sehen, die ein Wagen ziehen, und ein Mann, der sie führt. Der Himmel ist blau und sonnig.
Eine weite Landschaft mit sanften Hügeln und einem klaren Himmel. Im Vordergrund stehen grüne Felder und ein einzelner Baum. Im Hintergrund sind mehrere kleine Häuser zu sehen, die in der Hügelregion verteilt sind.
Eine Person trägt eine Last auf dem Kopf und überquert eine schmale Holzbrücke, die über einen braunen Fluss führt. Im Hintergrund sind grüne Felder und eine hügelige Landschaft sichtbar.
Eine Ordensschwester misst den Blutdruck eines älteren Mannes, während eine andere Frau assistiert. Der Mann trägt einen Hutund hat ein grünes Hemd an. Der Raum ist einfach gestaltet, mit einem Bett und medizinischen Materialien auf einem Tisch.
Eine weite Landschaft mit sanften Hügeln und einem klaren Himmel. Im Vordergrund stehen grüne Felder und ein einzelner Baum. Im Hintergrund sind mehrere kleine Häuser zu sehen, die in der Hügelregion verteilt sind.
Eine Luftaufnahme zeigt einen breiten, braunen Fluss, der sich durch grüne und braune Felder schlängelt. Im Hintergrund sind sanfte Hügel und ein blauer Himmel mit einigen Wolken zu sehen. Die Landschaft ist vielfältig und landwirtschaftlich genutzt.
Eine Krankenschwester im weißen Kittel steht an einem Tisch und zeigt etwas auf einem Dokument. Vor ihr sitzen zwei Patienten, ein Mann in einem Hut und eine Frau in einem weißen Hut mit einem rosa Rand. Ein warmer, freundlicher Raum mit medizinischen Utensilien im Hintergrund.
Vier Personen stehen vor einem Gebäudeeingang. Eine Nonne in einem weißen Gewand, eine Frau mit einem Kind auf dem Arm, eine lächelnde Frau in einem bunten Kleid und ein älterer Mann in einem grauen Jackett. Im Hintergrund ist ein religiöses Bild sichtbar.
Eine lächelnde Frau mit einem Strohhut steht auf einem Feldweg, umgeben von Reisfeldern. Im Hintergrund sind einige Gebäude und ein blauer Himmel sichtbar. Sie trägt eine weiße Bluse und hat eine Tasche, in der eine Wasserflasche zu sehen ist.
Gast im Weltmissionsmonat

Schwester Nirina

Schwester Nirina Bernadette Raherinirainy ist die einzige ausgebildete Krankenschwester in ihrer Region – und für viele Menschen die wichtigste Anlaufstelle bei Krankheit und Not.

Nicht jeder Tag beginnt mit einem Notfall. Aber Schwester Nirina weiß nie, wann der nächste kommt.

Seit vielen Jahren arbeitet sie als Krankenschwester in Sandrandahy, einer kleinen Gemeinde im Hochland Madagaskars. Hier versorgt sie Menschen, die oft viele Kilometer zu Fuß zurücklegen, weil es keine andere medizinische Hilfe gibt.

Sie behandelt Kinder mit Malaria, begleitet Schwangere, versorgt Verletzte und besucht schwerkranke Menschen in ihren Häusern. Oft arbeitet sie bis spät in die Nacht.

Im Oktober kommt Schwester Nirina als Gast des Monats der Weltmission 2026 nach Deutschland. Sie möchte erzählen, wie Menschen in Madagaskar leben und warum eine kleine Gesundheitsstation für viele Familien überlebenswichtig ist.

Das Hochland von Madagaskar

Sandrandahy liegt im zentralen Hochland Madagaskars, nördlich von Ambositra. Hier arbeitet Schwester Nirina. Die meisten Menschen leben von kleinbäuerlicher Landwirtschaft und kämpfen gegen Armut und Mangelernährung.

Der Weg zu den Patienten führt oft über schmale Pfade und baufällige Brücken. Auch Schwester Nirina legt viele Strecken zu Fuß zurück.

Eine Nacht, die ich nie vergesse

Es ist Abend. Ein zehnjähriger Junge steht vor mir und erzählt, sein Vater liege mit schwerer Malaria im Bett. Seine Mutter hat gerade ein Baby bekommen. Ich nehme Blutdruckmessgerät, Thermometer, Infusionen und Medikamente. Dann laufe ich los. Über die schmale Holzbrücke. Es ist dunkel. 
Der Blutdruck liegt bei 70 zu 40. Der Mann ist kaum ansprechbar. Ich lege eine Infusion. Dann eine zweite. Dann eine dritte. Ich bleibe die ganze Nacht bei ihm. Als der Morgen anbricht, beginnt er wieder zu sprechen.

 

— Schwester Nirina Bernadette Raherinirainy

Solche Nächte gehören für Schwester Nirina zum Alltag. Sie zeigen aber auch, wo die Grenzen der medizinischen Versorgung liegen. Vieles gelingt nur mit großem persönlichen Einsatz. Was fehlt, sind Räume, Geräte und eine verlässliche Infrastruktur.

Wenn Hilfe zu weit entfernt ist

Sandrandahy liegt rund 300 Kilometer von der Hauptstadt Antananarivo entfernt. Das nächste Krankenhaus ist etwa 30 Kilometer entfernt. Viele Menschen legen den Weg zu Fuß zurück.

In der Gesundheitsstation behandelt Schwester Nirina mit ihrem kleinen Team jedes Jahr rund 3.000 Patientinnen und Patienten. Fast die Hälfte sind Kinder. Viele weitere sind schwangere Frauen oder ältere Menschen.

Doch die Station ist zu klein geworden. Es fehlt an Platz, an medizinischer Ausstattung und an einer zuverlässigen Strom- und Wasserversorgung. Gerade bei Notfällen kostet jede Verzögerung wertvolle Zeit.

Seit 100 Jahren verbindet der Sonntag der Weltmission Christinnen und Christen weltweit. Was mit einer gemeinsamen Solidaritätsaktion begann, wird bis heute konkret. 

In diesem Jubiläumsjahr unterstützt missio den Ausbau der Gesundheitsstation in Sandrandahy.

 

Ausbau der Gesundheitsstation


Geplant sind: 

  • ein Notfallhaus für stationäre Behandlungen 
  • eine Solaranlage für eine sichere Stromversorgung 
  • ein Brunnen für sauberes Wasser 
  • moderne medizinische Geräte 
  • zusätzliches medizinisches Personal.

So entstehen die Voraussetzungen dafür, dass Schwester Nirina und ihr Team noch mehr Menschen rechtzeitig helfen können.

Gesundheitsstation ausbauen und Leben retten

Mit Ihrer Spende helfen Sie, die medizinische Versorgung in dieser abgelegenen Region zu verbessern. Jeder Beitrag zählt.

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