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Ausbildungspatenschaften

Unsere Erfahrung zeigt: Es reicht nicht aus, allein materielle Hilfe zu geben. Unverzichtbar sind Frauen und Männer, die den Menschen in ihrem Alltag Halt geben, die ihnen Glauben und Hoffnung für Gegenwart und Zukunft vermitteln.

Doch in vielen Regionen sind die Bistümer und Orden nicht in der Lage, aus eigener Kraft eine gute Ausbildung von Priestern, Ordensleuten und Katechisten zu gewährleisten.

Um die enormen pastoralen und gesellschaftlichen Herausforderungen in den Ländern des Südens zu bewältigen, ist eine gute geistliche und fachliche Ausbildung allerdings unabdingbar, eine Ausbildung, die auf der Grundlage der christlichen Botschaft Kopf, Herz und Hand der Menschen erreicht.

Mit einer Ausbildungspatenschaft helfen Sie, mehr Frauen und Männern eine solche Ausbildung zu ermöglichen und für ihren Weg an der Seite der Armen zu rüsten.

Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Die Welt braucht Ordensschwestern, Priester und Katechisten, die sich an die Seite Ihrer Mitmenschen stellen.

Ausbildungspatenschaft für Priester

Pfarrer Gustave in einer Menschengruppe in der Provinz Katanga in der Demokratischen Republik Kongo. Foto: Harmut Schwarzbach/missio
Pfarrer Gustave spricht mit einer jungen Mutter und ihren zwei Kindern. Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Pfarrer Gustave betreut eine Pfarrei in der Provinz Katanga in der Demokratischen Republik Kongo. Zu seiner Gemeinde gehören sechs Dörfer. Sie liegen bis zu 50 Kilometer voneinander entfernt. Obwohl die Region reich an Rohstoffen wie Kupfer und Kobalt ist, profitiert die einfache Bevölkerung nicht davon - die meisten leben von den kargen Erträgen ihrer Böden oder halten sich als Tagelöhner über Wasser. Besonders Frauen und Mädchen sind von Armut betroffen. Die wenigsten können lesen und schreiben.

Berufen, um zu helfen

„Ich wollte immer Priester werden, für andere Opfer bringen und den Spuren Jesu folgen“, sagt Pfarrer Gustave. Heute kümmert er sich in seiner Gemeinde um arme, alte und kranke Menschen. Besonders liegen Pfarrer Gustave die Kinder am Herzen. „Nur wenn die Mädchen und Jungen zur Schule gehen und einen Beruf erlernen, haben sie eine Chance auf ein besseres Leben“, sagt er. Deswegen unterrichtet er die Kinder nach der Messe. Und er ist immer da, wenn jemand seelischen Beistand braucht. Denn oft ist die Not einfach zu groß.

Wie Pfarrer Gustave aus der Demokratischen Republik Kongo stellen sich Priester weltweit im Namen Gottes an die Seite der Armen und vermitteln ihren Mitmenschen Hoffnung und Lebensperspektive. Sie sind Anwälte derjenigen, für die kein Platz ist in einer von Machtinteressen und Profitgier geprägten Welt.

Viele junge Männer in den Kirchen des Südens wollen sich als Priester in den Dienst Gottes und ihrer Mitmenschen stellen. Die meisten stammen aus armen Familien. Sie dürfen nicht daran scheitern, dass die Mittel für ihre Ausbildung fehlen.

Unterstützen Sie einen angehenden Priester mit einer Ausbildungspatenschaft.

Ausbildungspatenschaft für Ordensfrauen

Schwester Champa Mazumdar von der einheimischen Kongregation der Kleinen Mägde der Kirche teilt das einfache Leben der Bauern in den Chittagong Hill Tracts, einem isolierten Gebiet in den Bergen Bangladeschs. In der schwer zugänglichen Bergregion sind Christen eine verschwindende Minderheit und zunehmend von radikalen Muslimen bedroht.

Gottes Liebe im Nächsten begegnen

„Die Menschen hier werden von der Regierung diskriminiert, sie sind arm, Analphabeten und sehr verletzlich. Ich bin glücklich, dass Gott mich berufen hat, mit ihnen zu leben“, sagt Schwester Champa. Sie geht regelmäßig in die abgelegenen Dörfer, bringt Medikamente mit, besucht Alte und Kranke und spricht über ihren Glauben. Die Kleinen Mägde der Kirche unterhalten Wohnheime für Kinder, die sonst keine Chance hätten, zur Schule zu gehen. Sie lassen sie spüren, wie wertvoll jeder einzelne ist und dass uns Gottes Liebe im Nächsten begegnet.

Wie Schwester Champa aus Bangladesch stellen sich Ordensfrauen weltweit im Namen Gottes an die Seite der Armen und vermitteln ihren Mitmenschen Hoffnung und Lebensperspektive. Dafür benötigen sie eine gute Ausbildung. Viele Schwesternkongregationen in den Ortskirchen des Südens verfügen jedoch nicht über die finanziellen Mittel, den jungen Ordensfrauen eine gute Ausbildung zukommen zu lassen. Dabei ist der Bedarf hoch.

Schwestern, die gut ausgebildet sind, können mit geringen Mitteln als Hebammen und Lehrerinnen, Sozialarbeiterinnen und Krankenschwestern, Traumatherapeutinnen und Anwältinnen Wunderbares bewirken. Weil die Schwestern das einfache Leben der Menschen mit ihren Nöten teilen, öffnen sich ihnen Türen, die anderen oft verschlossen bleiben.

Schwester Champa Mazumdar betet mit Kindern in Bangladesch. Foto: Hartmut Schwarzbach
Schwester Champa Mazumdar besucht eine alte Frau in den Chittagong Hill Tracts in den Bergen Bangladeschs. Foto: Hartmut Schwarzbach

Fördern Sie die Ausbildung eine Ordensfrau mit einer Patenschaft!

Patenschaften für Katechistinnen und Katechisten

Katechistin Rahila John spricht mit einer Frau in Nigeria. Foto: Fritz Stark/missio
Katechistin Rahila John spricht mit einem alten Mann in Nigeria. Foto: Fritz Stark/missio

Rahila John ist die Katechistin der Gemeinde St. John the Evangelist in Nigeria. Sie ist verheiratet und Mutter von sieben Kindern. Eine Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Ausgebildet wurde sie an der von missio unterstützten Katechistenschule in Kaya. In ihrer Gemeinde besucht sie die Familien und die alten Menschen, um mit ihnen über Gott und die Welt zu reden und zu beten. Wenn die Wege weit sind, nimmt Rahila das Fahrrad, die Bibel auf dem Gepäckträger.

Auf das Wort Gottes soll niemand warten müssen.

Rahila John

Wie in Nigeria ist kirchliches Leben in den meisten Ortskirchen Afrikas ohne Katechisten nicht denkbar. Sie sind es, die im schulischen Religionsunterricht, in Gemeinden, in Jugendgruppen den Glauben weitergeben.

Dafür brauchen sie selbst eine fundierte theologische Ausbildung. Aber auch für ihre Dienste als Leiter von Wortgottesdiensten, als Betreuer und Begleiter Kleiner Christlicher Gemeinschaften, in der Kranken- und Seelsorge brauchen sie ein solides Rüstzeug.

Nicht nur in Afrika packen Katechisten überall mit an, wo Not und Verzweiflung herrschen. In vielen Krisenregionen der Welt sind Katechisten gefragt, wenn es um die Verteilung von Hilfsgütern geht, um das Organisieren von Selbsthilfegruppen, um die Betreuung von traumatisierten ehemaligen Kindersoldaten. So vielfältig ihr Einsatzgebiet ist, so vielfältig, breit angelegt und fundiert muss ihre Ausbildung sein, damit sie den hohen Anforderungen an ihren missionarischen Dienst gerecht werden können.

missio fördert die Ausbildung von Frauen und Männern an ausgewählten Katechistenschulen. Doch längst nicht alle Bewerber können aufgenommen werden.

Fördern Sie Frauen und Männer, die sich an die Seite der Armen stellen.

Ihr Kontakt zu missio

Sie haben Fragen, Wünschen, Anregungen oder Kritik zu den Ausbildungspatenschaften.

Gerne ist Frau Katrin Scherb für Sie da.

Ihre Ansprechpartnerin

Katrin Scherb

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 313
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