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Eine Frau sitzt auf einem Stuhl und hält ein schlafendes Baby in den Armen. Um sie herum stehen mehrere Kinder, die neugierig in ihre Richtung schauen. Im Hintergrund ist ein Stand mit verschiedenen Lebensmitteln und Getränken sichtbar.
Ein kleiner Junge trägt einen Ball und steht auf einem schmutzigen Boden, umgeben von leichtem Rauch. Im Hintergrund sind unscharfe Silhouetten von anderen Menschen zu sehen, die in einer offenen Umgebung aktiv sind. Das Licht der Sonne strahlt durch den Rauch.
Ein junges Mädchen mit langen, dunklen Haaren steht an einer Wand mit Gedenktafeln. Sie trägt ein einfaches T-Shirt und einen braunen ärmellosen Overall. Ihr Gesichtsausdruck ist nachdenklich und ernst, während sie den Blick nach vorne richtet. Im Hintergrund sind Übergänge und Gräber sichtbar.
Eine Frau in einem rosa Oberteil und einem dunkelblauen Rock geht durch einen Friedhof mit mausoleumsartigen Gräbern. Die Umgebung ist urban und die Gräber sind in verschiedenen Farben angeordnet, während der Himmel bewölkt ist.
Eine Frau in einem rosa Oberteil und einem dunkelblauen Rock geht durch einen Friedhof mit mausoleumsartigen Gräbern. Die Umgebung ist urban und die Gräber sind in verschiedenen Farben angeordnet, während der Himmel bewölkt ist.
Ein schlafender Mensch liegt auf einem grauen Boden, teilweise in einer Decke eingewickelt. Die Blickrichtung zeigt auf den Fuß der Person, der stark verschmutzt ist. Die Umgebung wirkt trist und verlassen, was die Verletzlichkeit der Person unterstreicht.
Eine Frau in einem rosa Oberteil und einem dunkelblauen Rock geht durch einen Friedhof mit mausoleumsartigen Gräbern. Die Umgebung ist urban und die Gräber sind in verschiedenen Farben angeordnet, während der Himmel bewölkt ist.
Vom Friedhofskind zur Lehrerin

Zwischen Gräbern geboren: Jonalyns Weg aus dem Elend

Wo andere trauern, leben Menschen: Auf dem Friedhof Carreta der philippinischen Millionenstadt Cebu hausen Familien in Mausoleen. Kinder spielen zwischen Grabplatten, lernen auf steinernen Ruhestätten, sammeln Kerzenwachs, um daraus neue Kerzen zu gießen. Es ist ein Leben in bitterer Armut.

Jonalyn war eines dieser Kinder.

Ein Kind des Friedhofs

Jonalyn wurde auf dem Friedhof geboren; ihre Mutter Amalia hatte während der Geburt keinen Zugang zu medizinischer Hilfe. 

Inmitten von Gräbern, zwischen Toten wuchs Jonalyn mit ihren Geschwistern auf. Das Einkommen: ein paar Pesos durch Blumenverkauf und Kerzen, die die Familie recycelte. 

Sie schliefen in einem Mausoleum, dessen reiche Besitzer es duldeten.

Zwar besuchte Jonalyn zeitweise die Schule, doch oft fehlte das Geld für Schulmaterial, die Kleidung oder das tägliche Essen. Ihre Chancen auf ein besseres Leben? Fast null.

Hoffnung durch Father Max

Dann trat Father Max Abalos in ihr Leben. Der katholische Priester kämpfte gegen die drohende Vertreibung der Friedhofsfamilien. Mit Unterstützung von missio und dank Ihrer Spenden gründete er ein Hilfsprojekt.

Und er stellte Jonalyn die Frage, die alles veränderte:

„Willst du wirklich dein ganzes Leben auf diesem Friedhof verbringen?“

Jonalyn war 14 Jahre alt – und erkannte, dass sie diese eine Chance nutzen musste. Sie kämpfte sich zurück in die Schule, holte den Stoff auf, hattte hervorragende Noten. Drei Jahre lang lebte sie weiter auf dem Friedhof – aber mit einem Ziel vor Augen.

Dann der nächste Schritt: Ein Umzug in eine einfache Wohnung, raus aus dem Mausoleum, hinein in ein Leben in den eigenen, kleinen vier Wänden.

Veränderung ist möglich

Heute, mit 29 Jahren, steht Jonalyn vor einer Klasse in Cebu. Sie arbeitet als Lehrerin an einer Privatschule, verdient rund 150 Euro im Monat und sorgt für ihre Familie

In zwei kleinen Zimmern leben heute sieben Angehörige – eng, aber nicht mehr obdachlos.

Alle Kinder gehen zur Schule. Jonalyn ist ihr Vorbild.

 

Früher kratzte Jonalyn Kerzenwachs von Grabsteinen, heute unterrichtet sie als Lehrerin Kinder – und zeigt, was mit Bildung möglich ist.

Ihre Geschichte ist eine von vielen. Doch sie zeigt, was Hoffnung, Mut und die Hilfe anderer bewirken können.

„Ich würde am liebsten jeden umarmen, der geholfen hat. Worte reichen nicht aus.“

Danke, dass Sie Jonalyns Weg möglich gemacht haben!

Durch Ihre Unterstützung konnte Jonalyn der Armut auf dem Friedhof entkommen und heute ein selbstbestimmtes Leben führen.

Ihre Geschichte zeigt: Hilfe verändert Leben.

 

Doch viele andere Menschen auf den Friedhöfen in Cebu brauchen noch immer dringend Unterstützung – vor allem ältere Menschen, die keine Familie haben, die für sie sorgen kann.

 

Helfen Sie uns, diesen Menschen Würde, Sicherheit und Versorgung zu schenken. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass sie nicht vergessen werden.

 

Jetzt spenden und Hoffnung schenken