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Beistand für die arme Bevölkerung

Das Bistum Gambella liegt in der südwestlichen Ecke des Vielvölkerstaates Äthiopien. In dem dünn besiedelten Staat leben ungefähr 310.000 Menschen, die zu 89 ethnischen Gruppen gehören. Dazu zählen auch die zwangsumgesiedelten Menschen aus dem Hochland, die oftmals in Konflikt mit den Einheimischen stehen. Auch die hohe Anzahl von Flüchtlingen aus dem Bürgerkriegsland Südsudan verschärft die Gesamtsituation.

In zwölf Pfarrgemeinden arbeiten zwölf Diözesanpriester und zwei Diakone unter der Leitung von Rev. Fr. Petros Tesfaye, der nach der schweren Erkrankung des bisherigen apostolischen Präfekten unter widrigen äußeren Bedingungen die begonnene Arbeit weiterführen und aufrecht erhalten muss.

Priester Abba Desalegn Doelabo mit den Anuak, einem nilotischen indigenen Volk im Südwesten Äthiopiens Foto: Hartmut Schwarzbach

Widrige Rahmenbedingungen

Die Menschen in Gambella führen ein beklagenswertes Leben. In Gambella-Stadt entstehen immer mehr Elendsviertel. Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung in der Region leben unterhalb der Armutsgrenze. Klimatisch extreme Trocken- und Regenzeiten verursachen chronischen Hunger und anhaltende Mangelernährung. Ein weiteres Problem sind die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen sesshaften Bauern und den nomadisierenden Hirten um das fruchtbare Land, ohne das sie nicht überleben können.

Erste Erfolge der Kirche

Gambella gehört zu den am wenigsten entwickelten Gebieten und schwierigsten Missionsgebieten des Landes. Deshalb ist der Kirche hier die Verbreitung des Evangeliums besonders wichtig. Die Anzahl der Mitglieder der Katholischen Kirche wächst im Vergleich zu Gesamtäthiopien überproportional, weshalb die Anwesenheit von Priestern so wichtig ist. Die Menschen vor Ort können selbst nichts zur finanziellen Unterstützung beitragen, da ihnen selbst das Nötigste zum Leben fehlt.

  • 210 Euro pro Monat sind nötig, damit ein Priester weiterhin die arme Bevölkerung im Bistum Gambella unterstützen kann.

Ihre Spende hilft, zwölf Diözesanpriester und zwei Diakone zu finanzieren. So können diese den Menschen vor Ort beistehen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Ansprechpartnerinnen

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Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 535
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