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Ein Versammlungsort für die Menjas

Äthiopien gehört nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Denn von den wirtschaftlichen Errungenschaften profitiert nur ein kleiner Teil der Bevölkerung. Besonders die Menjas, ein kleines Volk im Südwesten Äthiopiens, leiden unter sozialer Isolation und Armut. Die katholische Kirche vor Ort hilft.

Bischof Markos Gebremedhin ist der Leiter des Vikariats Jimma-Bonga im Südwesten Äthiopiens, in dem viele ethnische Gruppen sowie Anhänger verschiedener Religionen zusammenleben. Die katholische Kirche hilft besonders der Bevölkerungsgruppe der Menjas, die über Jahrhunderte als Waldbewohner, Jäger und Sammler von den kulturell dominierenden äthiopischen Volksgruppen diskriminiert und gesellschaftlich vernachlässigt wurden.

Kinder einer armen Familie in Äthiopiens Kaffaaregion. Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Viele Familien in Äthiopien leben von der Landwirtschaft und sind oft bitterarm.

Kampf gegen Ausbeutung

Einst ein berühmtes Königreich, aus dem ursprünglich der Kaffee stammt, ist die Provinz Kaffa, in der Jimma-Bonga liegt, heute geprägt von Armut. Schulbildung für die Kinder können sich die meist als Kleinbauern arbeitenden Menschen nur selten leisten. Von der Arbeit der Kirche profitieren ältere Menschen, Obdachlose und Waisenkinder. Bisher sind schon Kindergartenplätze und ein Schulinternat für benachteiligte Kinder entstanden. Durch ihre pastorale und soziale Arbeit konnte die Kirche die Gesamtsituation in der Region etwas verbessern.

Ein Ort für die Gemeinschaft

Die Pfarreimitglieder in der Gemeinde Shera müssen sich bislang für katechetische und pastorale Zwecke in einem baufälligen Saal versammeln. Deshalb soll ein neues Gebäude gebaut werden, damit dort Gottesdienste gefeiert werden können. Auch die Apgafeier mit der gemeinsamen Kaffeezeremonie und dem Teilen von Essen und Brot kann dort wieder abgehalten werden. So wird die Gemeinschaft gefördert.

  • 72 Euro kostet ein Quadratmeter des Gebäudes, das für Gottesdienste und gemeinsame Aktivitäten gebaut werden soll.

Ihre Spende hilft, einen Ort zu errichten, an dem die arme Volksgruppe der Menjas gemeinsam beten, feiern und lernen kann. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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