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Frauen und Mädchen in Äthiopien fördern

Mitsprache, Selbstbestimmung und Bildung bleiben für Frauen und Mädchen in Äthiopien oft ein unerreichbarer Traum, auch in den Dörfern der Kaffaregion im Südwesten des Landes. Zwei Schwesternorden kämpfen dagegen an. Mit handwerklicher Ausbildung und pastoraler Begleitung wollen sie die Eigenständigkeit von Frauen und Mädchen fördern – und ihnen zeigen: Ihr seid genau so viel wert, wie alle anderen.

Es ist eines der bedeutendste Kaffee­anbaugebiete Äthiopiens. Und doch haben die Menschen in der Kaffaregion oft nicht genug zu essen. Die Mehrheit sucht als Kleinbauern ihr Überleben zu sichern. Viele pflanzen auch Kaffee an, den sie als Rohware verkaufen. Frauen arbeiten oft als unterbezahlte Pflückerinnen auf den Plantagen großer Kaffeeplantagen und verdienen oft nur einen Hungerlohn.

Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Menschen zweiter Klasse

Ein Großteil der Arbeit, sowie auch die Sorge für die Familie, lasten auf den Frauen. Trotzdem erfahren sie kaum Anerkennung. Oft werden sie wie Menschen zweiter Klasse behandelt, dürfen keine Entscheidungen treffen, erfahren nicht selten Gewalt. Besonders schwer haben es Frauen und Mädchen, die zu den Menjas gehören. Über Jahrhunderte ist dieses Waldvolk von den äthiopischen Volks­gruppen des Hochlandes an den Rand gedrängt und diskriminiert worden. Auch heute gelten sie vielen als unberührbar.

Mehr Eigenständigkeit

Die beiden Schwesternorden Daugthers of Charity und Little Sisters of Jesus unter­halten im Vikariat Jimma-Bonga jeweils ein Frauenförderzentrum. Dort schulen sie 500 Mädchen und Frauen aus besonders armen Familien. Das Angebot besteht vor allem aus handwerklichen Qualifizierungs­kursen wie ein Nähkurs. Ziel ist es, die Verdienstmöglichkeiten zu verbessern, aber auch Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein zu fördern.

  • 41 Euro kostet ein Ballen Stoff,
  • 575 Euro eine Nähmaschine.

Beides ebnet den Frauen den Weg in die wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Ihre Spende ermöglicht es Frauen und Mädchen ein menschenwürdiges Leben zu führen, indem sie sich handwerklich qualifizieren. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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