missio - glauben.leben.geben
Das Bild zeigt eine Hand, die ein Werkzeug hält, das in vielen Diskussionen um die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) als bedrohlich angesehen wird. In einigen Kulturen wird ein ähnliches Messer oder Werkzeug für die Durchführung dieser Praxis verwendet, die oft unter dem Deckmantel von Tradition und kulturellen Normen geschieht. Die Hand, stark und gezeichnet von Arbeit, könnte eine Frau symbolisieren, die in ihrem Leben mit dieser gewaltsamen Praktik konfrontiert ist, sei es als Opfer oder als Teil der Gemeinschaft, in der diese Tradition praktiziert wird. Diese Verstümmelung wird als eine Verletzung der Menschenrechte und der körperlichen Integrität von Frauen betrachtet und hat erhebliche gesundheitliche und psychologische Folgen. Das Werkzeug, das an sich harmlos erscheint, wird in diesem Kontext zu einem Symbol für die Gewalt und den Druck, dem Frauen in einigen Gemeinschaften ausgesetzt sind. Die Diskussion über FGM ist entscheidend, um das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Aufklärung, Empowerment und der Beendigung solcher Praktiken zu schärfen. So kann der Kontext des Bildes eine starke Botschaft über den Kampf gegen FGM und die Förderung von Frauenrechten transportieren.
Rostiges Messer, das in Kenia zur Beschneidung von Mädchen genutzt wurde.

In vielen Regionen Äthiopiens gilt die Beschneidung von Mädchen noch immer als Tradition. Trotz gesetzlicher Verbote werden Eingriffe häufig heimlich durchgeführt und haben schwere gesundheitliche und seelische Folgen. Um diese Praxis zu beenden, braucht es Aufklärung in den Gemeinden selbst.

Im Südwesten Äthiopiens engagieren sich Frauenvereinigungen aus 25 Pfarreien gegen Genitalverstümmelung. Mit Unterstützung von missio werden rund 1.500 Frauen geschult, damit sie in ihren Gemeinden über die Risiken dieser Praxis informieren, mit Familien sprechen und Aufklärungsarbeit an Schulen leisten.

Auch Mädchen, denen eine Beschneidung droht, werden gestärkt und begleitet.

Schützen Sie Mädchen vor Genitalverstümmelung

Ihre Spende schützt Mädchen

Ihre Unterstützung ermöglicht

• Schulungen für Frauen, die sich gegen Genitalverstümmelung einsetzen
• Workshops an Schulen für Lehrerinnen und Schüler
• Aufklärungsgespräche mit Familien und Gemeinden
• Unterstützung für gefährdete Mädchen

So wächst der Widerstand gegen diese Gewalt in den Gemeinden selbst.

Mit etwa 35 € ermöglichen Sie eine Schulung für eine Frau, die sich in ihrer Gemeinde gegen Genitalverstümmelung einsetzt.

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden. Außerdem unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.

 

  • Land: Äthiopien
  • Laufzeit: 2023 - 2026
  • Projektnummer:
    MP/118/008/2023/002
  • Projektsumme: 55.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 47.000 Euro
  • Schwerpunkt: Pastoral

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. 

Ein lächelnde Frau mit langen, glatten Haaren trägt ein grünes Oberteil. Sie wirkt freundlich und offen, was eine positive Ausstrahlung vermittelt.

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