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Hilfe für Flüchtlinge aus Eritrea

In den vergangenen Jahren haben immer mehr Eritreer ihre Heimat verlassen. Die wirtschaftlichen Verhältnisse und die politische Lage lassen ein sicheres Leben nicht zu. Unter Lebensgefahr flüchten die Menschen über die Grenze nach Äthiopien und andere angrenzende Nachbarländer.

Rund 39.000 der 167.000 eritreischen Flüchtlinge leben in den vier Flüchtlingslagern der äthiopischen Shire-Zone. Allein die beiden Flüchtlingslager Mai-Aini und Adi-Harush beherbergen fast 23.800 Flüchtlinge. Knapp 75 Prozent der Flüchtlinge dort sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren.

Mulugeta Haiybano, Direktor des Jesuit Refugee Service in Addis Abeba Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Mulugeta Haybano, Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Äthiopien

Viele verwaiste Flüchtlingskinder

Ein Fünftel davon sind unbegleitete oder verwaiste Kinder. Der Zugang zu Wasser und Elektrizität ist schlecht und auch die schulischen und beruflichen Möglichkeiten sind problematisch. So werden vor allem Jugendliche und unbegleitete Kinder zu Opfern von Menschenhandel und suchen den Weg der illegalen Flucht in Drittländer, unter anderem über das Mittelmeer nach Europa

Unterstützung in Zeiten der Not

Arbeitslosigkeit, fehlende schulische Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Stress, Angstzustände aufgrund traumatischer Erlebnisse in ihrer Heimat und auf der Flucht führen zu gesundheitlichen Problemen, Alkohol- und Drogenmissbrauch. In einem Umfeld der Trostlosigkeit errichtet und unterhält der Jesuit Refugee Service JRS ein pastorales und psychosoziales Beratungssystem, um Flüchtlinge als Berater/innen auszubilden, die dann in die verschiedenen Gruppierungen in die Flüchtlingslager hineinwirken können. Dabei geht es darum, die psychosoziale Unterstützung und Beratung der Flüchtlinge zu verbessern und eine positive Bewältigung von seelischen Problemen zu ermöglichen.

  • Mit 1.360 Euro können 20 Personen eine Fortbildung erhalten und so die Flüchtlinge auffangen und ihnen zur Seite stehen.

Ihre Spende hilft, eritreischen Flüchtlingen wieder Hoffnung zu schenken, indem eine seelische und psychologische Fürsorge ermöglicht wird. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 535
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