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Hilfe für die Flüchtlinge in Äthiopiens Krisenregion

Die Angriffe des äthiopischen Militärs in der abtrünnigen Region Tigray haben für die Flüchtlinge in den Camps nahe der Grenze zu Eritrea gravierende Konsequenzen. missio-Partner berichten, dass die Lage im Norden des Landes eskaliert. Sie befürchten, dass den Flüchtlingen die Nahrungsmittel ausgehen und sie sogar zu Kampfhandlungen herangezogen werden könnten.

Rund 39.000 der 167.000 eritreischen Flüchtlinge leben in den vier Flüchtlingslagern der äthiopischen Shire-Zone. Allein die beiden Flüchtlingslager Mai-Aini und Adi-Harush beherbergen fast 23.800 Flüchtlinge. Knapp 75 Prozent der Flüchtlinge dort sind Kinder, Jugendliche. Viele von ihnen sind Waisenkinder.

Flüchtllingskinder auf dem Gelände der katholischen Kirche nach der Kinderkatechese in Äthiopien. Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Flüchtlinge im Camp Mai-Aini sehen einer ungewissen Zukunft entgegen.

Helfen Sie den Flüchtlingen aus Eritrea!

Flüchtlingscamp direkt von den Kämpfen betroffen

Das Lager Mai-Aini liegt in der von den Kämpfen betroffenen Region Tigray. Die Menschen haben große Angst um ihr Leben. Gleiches gilt auch für die Helfer und Helferinnen des Jesuit Refugee Service JRS. Sie sind besonders gefährdet, denn sie kommen aus anderen Teilen des Landes und gehören Volksgruppen an, gegen die sich gewalttätige Angriffe richten.

Psychosoziale Hilfe für Betroffene

In den Camps unterhält der JRS ein pastorales und psychosoziales Beratungssystem, um Flüchtlinge als Beraterinnen und Berater auszubilden. Diese geschulten Helfer betreuen Campbewohner in ihrer direkten Umgebung. Mit ihrem Einsatz helfen sie Menschen, ihre seelischen Probleme positiv zu bewältigen. In der aktuellen Krise, die für alle Geflohenen extrem belastend ist, stellt dieses Angebot eine große Unterstützung dar.

 

  • Mit 1.360 Euro können 20 Personen eine Fortbildung erhalten und so die Flüchtlinge auffangen und ihnen zur Seite stehen.

Ihre Spende hilft, den eritreischen Flüchtlingen eine seelische und psychologische Fürsorge zu ermöglichen, damit sie in Zeiten großer Unsicherheiten und Angst, die Hoffnung nicht verlieren. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Weitere Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Christoph Tenberken und seine Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

  • Land: Äthiopien
  • Laufzeit: 20/21
  • Projektnummer:
    MP/118/000/2020/001
  • Projektsumme: 100.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 100.000 Euro
  • Schwerpunkt: Pastoral

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