missio - glauben.leben.geben
Das Bild zeigt eine schwangere Frau, die auf einer Holzbank sitzt. Sie trägt ein einfaches, drapiertes Oberteil und hat ein aufmerksamkeitsstarkes, konzentriertes Gesicht. Neben ihr steht eine Frauenärztin, die in einem weißen Kittel gekleidet ist und eine Spritze in der Hand hält. Sie wirkt professionell und freundlich, während sie sich um die Patientin kümmert. Im Hintergrund steht eine weitere Frau, die ein Kopftuch trägt und ebenfalls in einem einfachen blauen Kleid gekleidet ist. Sie beobachtet die Szene aufmerksam und vermittelt ein Gefühl von Unterstützung und Gemeinschaft. Die Umgebung ist schlicht und funktional, mit weißen Fliesen an den Wänden und einigen medizinischen Utensilien auf einem Tisch. Tageslicht strömt durch das Fenster, das die Atmosphäre gleichmäßig beleuchtet und einen Eindruck von Ruhe und Fürsorge in einer medizinischen Umgebung vermittelt. Diese Szene spiegelt die Wichtigkeit der pränatalen Pflege und den Zusammenhalt zwischen Frauen wider.
Eine Hochschwangere wird in Benin von einer Ärztin untersucht.

Kinder, die im achten Monat zur Welt kommen, bei der Geburt schon Zähnchen haben oder deren Mütter bei der Geburt sterben, verlieren im Norden Benins häufig ihr Recht auf Leben. In manchen Dörfern gelten sie als verhext, als Gefahr für ihre Gemeinschaft.

„Damit sich etwas ändert“, sagt missio-Projektpartner Pater Auguste, „müssen wir das Schweigen brechen.“

Wenn Angst über Leben und Tod entscheidet

Aus Angst vor Ausgrenzung und Gewalt wagen viele Mütter keinen Widerspruch. Sie leben monatelang mit der Sorge, dass ihr Kind nach der Geburt gebrandmarkt wird. Genau hier setzt das Projekt an: bei der Angst, die tötet, und bei dem Wissen, das Leben schützt.

Helfen Sie im Kampf gegen die Kindstötungen

Gemeinsam mit lokalen Partnern begleitet missio schwangere Frauen medizinisch, klärt Familien auf und arbeitet mit Dorfältesten und religiösen Autoritäten. Wenn Wissen wächst, verliert der Aberglaube seine Macht.

Kinder, die überlebt haben, finden Schutz, Bildung und Begleitung in Schutzhäusern. Ziel ist nicht nur ihr Überleben, sondern ein Leben in Würde.

Rituelle Kindstötungen enden nicht von selbst. Sie enden, wenn Schweigen gebrochen wird.

Ihre Spende rettet Leben

Mit Ihrer Spende schützen Sie Kinderleben.

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden. Außerdem unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.

 

  • Land: Benin
  • Laufzeit: 2025 - 2028
  • Projektnummer:
    MP/117/000/2025/002
  • Projektsumme: 220.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 50.000 Euro
  • Schwerpunkt: Pastoral

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. 

Ein lächelnde Frau mit langen, glatten Haaren trägt ein grünes Oberteil. Sie wirkt freundlich und offen, was eine positive Ausstrahlung vermittelt.

Spenderkommunikation

+49 (0)241 / 75 07 - 535

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