missio - glauben.leben.geben
Eine große Gruppe von Menschen sitzt unter Bäumen und schaut in Richtung einer Bühne, auf der eine Veranstaltung stattfindet. Die meisten Anwesenden tragen traditionelle Kleidung und scheinen aufmerksam zuzuhören. Es herrscht eine festliche Atmosphäre unter dem offenen Himmel.
Gläubige feiern in Bobo-Dioulasso auf dem Gelände der Schwestern der Petites Soeurs de la Sainte Enfance draußen einen Gottesdienst.

Viele Familien in Bobo-Dioulasso haben ihr Dorf nicht freiwillig verlassen. In ihrer Heimat wurden sie durch Terroristen bedroht. Wer bleibt, riskiert sein Leben. 

Die Vertriebenen fliehen in die Städte, irren zunächst durch die Straßen und ziehen schließlich in die Randgebiete, wo einfache Hütten, niedrige Mieten und improvisierte Unterkünfte ihr neues Zuhause werden. Sie kommen zu den ohnehin Bedürftigen hinzu. Sicherheit ist relativ, Rückkehr unmöglich, solange ihre Dörfer nicht wieder geschützt sind. 

Genau in einem solchen Randgebiet liegt die junge Pfarrei St. Joseph. Rund 800 Gläubige gehören inzwischen zur Gemeinde, etwa die Hälfte davon Kinder und Jugendliche. Gottesdienste finden unter Zelten statt. Treffen werden improvisiert. Priester müssen aus der etwa 16 Kilometer entfernten Kathedrale anreisen. Bis zu fünf Kilometer legen Gläubige zu Fuß zurück, um an einer Sonntagsmesse teilnehmen zu können.

Jetzt spenden und 800 Menschen einen sicheren Ort schenken

Seit 2017 sind die Petites Soeurs de la Sainte Enfance in diesem Stadtsektor präsent. Sie sind derzeit die einzige kirchliche Gemeinschaft vor Ort. Wo staatliche Strukturen an Grenzen stoßen, bleiben sie verlässlich. Sie begleiten Familien, organisieren Katechese, stärken Kinder und Jugendliche und schaffen Räume der Orientierung

Jetzt braucht auch die Pfarrei St. Joseph diesen nächsten Schritt. Geplant ist der Bau einer 353 Quadratmeter großen Mehrzweckhalle mit Sakristei, Beichtraum und Andachtsraum sowie eines 62 Quadratmeter großen Anbaus mit Büro und Übernachtungsmöglichkeit für Priester. So entsteht ein verlässlicher Mittelpunkt für Gottesdienst, Bildung im Glauben, persönliche Begleitung und gemeinschaftliches Leben

Dieses Gebäude ist mehr als ein Saal. Es ist kirchliche Infrastruktur in einem fragilen Umfeld. Ein Ort, der Stabilität schafft, wo vieles unsicher ist. Ein Raum, der Kindern Orientierung gibt. Ein Zentrum, das Gemeinschaft stärkt, wo Menschen neu anfangen müssen. Mit Ihrer Spende helfen Sie konkret, aus einer provisorischen Struktur einen dauerhaften Anker zu machen.

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden. Außerdem unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.

 

  • Land: Burkina Faso
  • Laufzeit: 2026/27
  • Projektnummer:
    MP/125/001/2025/006
  • Projektsumme: 106.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 106.000 Euro
  • Schwerpunkt: Pastoral

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Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

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