missio - glauben.leben.geben

Burkina Faso: Tausende Flüchtlinge brauchen Hilfe

missio erreicht ein dramatischer Hilferuf aus Burkina Faso, wo sich die Angriffe von islamistischen Terroristen häufen. Die überwiegend aus Mali und dem Niger stammenden Kämpfer vertreiben und töten Menschen, die ihre Ideologie nicht vertreten. Tausende Menschen mussten bereits aus ihren Dörfern fliehen.

Bei einem Überfall auf das Dorf Bani wurden gezielt Christen hingerichtet. Eines der Opfer ist der 48-jährige Ernest Kassoaga. Der sechsfache Familienvater wurde vor den Augen seiner Familie umgebracht. Er trug als Zeichen seines Glaubens ein Kreuz. Seine Frau und die Kinder im Alter zwischen zwei und 21 Jahren konnten fliehen und leben jetzt in einem Zelt auf dem Gelände der Kirchengemeinde in Bourzanga.

Akuthilfe für 300 vertriebene Familien

Mittlerweile haben Tausende Flüchtlinge in den Gemeinden der Diözese Ouahigouya Zuflucht gefunden. Wo immer es möglich ist, helfen sich die Menschen gegenseitig. Priester und Katechisten kümmern sich um die traumatisierten Menschen. Für Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel fehlen jedoch die Mittel. Die Diözese hat deshalb missio um Hilfe gebeten, um die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen.

Bitte helfen Sie, das Überleben der Menschen im Norden Burkinas Fasos zu sichern.

 

Ein Mitarbeiter von OCADES Burkina Faso verteilt Lebensmittel an eine vertriebene Frau. Foto: Projektpartner / missio
Ein Mitarbeiter von OCADES Burkina Faso verteilt Lebensmittel an vertriebene Familien.
Eine Frau, die vor dem Terror der Islamisten fliehen musste, sitzt mit einem Baby auf dem Boden. Foto: Projektpartner / missio

Helfen Sie den vertriebenen Familien in Burkina Faso

Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder der Welt. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Klimaveränderungen und Dürreperioden treffen besonders die in der Sahelzone liegenden Landesteile hart. Bleibt der spärliche Regen aus oder fällt er zur falschen Zeit, müssen die Menschen hungern. Mangels alternativer Einkommensquellen versuchen viele ihr Glück bei der Goldsuche. Perspektivlosigkeit wird zum Nährboden für islamistische Terrorzellen.

In dem mehrheitlich muslimischen Burkina Faso breiteten sich in den vergangenen Jahren terroristische Gewalt, ethnische Spannungen auf lokaler Ebene und bewaffnete Banden aus.

missio fördert die Strukturen der katholischen Kirche in Burkina Faso, den interreligiösen Dialog mit dem Islam, einkommensschaffende Maßnahmen für Frauen, sowie Bildungs- und Ausbildungsprojekte.

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten?

Christoph Tenberken und sein Team sind gerne für Sie da. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

Spenderkommunikation

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 535
E-Mail senden