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Kongo: Kampf gegen Hexenverfolgung

Ein von Hexenverfolgung traumatisiertes Mädchen hält die Arme verschränkt vor sich

Sie werden tagelang eingeschlossen, bekommen nichts zu essen und werden immer wieder ausgepeitscht: Mädchen in der kongolesischen Provinz Südkivu werden beschuldigt, „Hexen“ zu sein. Unsere Projektpartnerin Thérèse Mema Mapenzi berichtet, dass es immer mehr solcher schrecklichen Fälle gibt. Ein unerklärlicher Schicksalsschlag wie Krankheit, Tod oder auch Misserfolg beim Abbau von Bodenschätzen und die Kinder müssen als „Sündenböcke“ herhalten. Die Familien der Kinder suchen dann bei Heilern und selbst ernannten „Priestern“ Hilfe. Die quälen die Kinder bei so genannten „Hexenaustreibungen“.

Viele tragen Brandwunden davon, die medizinisch verpflegt werden müssten. Nun beginnt im Zentrum Olame, das Thérèse Mema Mapenzi leitet, ein Projekt, in dem 40 betroffene Kinder Hilfe erhalten. Die Kinder bekommen Unterstützung, um wieder zur Schule gehen zu können. Und das wohl Wichtigste: Trauma-Therapeuten kümmern sich um die Mädchen, damit die seelischen Wunden heilen können.

  • 85 Euro werden jährlich benötigt, um einem als Hexe" verstoßenem Mädchen medizinische Hilfe zu leisten.

Helfen Sie den unschuldig als „Hexen“ verleumdeten Mädchen, damit ihre seelischen Wunden heilen können. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Helfen Sie denen als Hexen verleumdeten Mädchen

Langfristiges Ziel des Projektes ist es, die Familien der Mädchen über den Aberglauben aufzuklären, damit die unsägliche Macht der Sektenpriester bröckelt. Thérèse Mema möchte versuchen, über eine solche Aufklärung auch die Mädchen wieder mit ihren Familien zu versöhnen. Ein langer Weg, doch sie ist überzeugt: „Wir müssen auch den Eltern helfen.“

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Vera Schaffmann und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

  • Land: Demokratische Republik Kongo
  • Laufzeit: 2019/20
  • Projektnummer:
    MP/115/007/2019/004
  • Projektsumme: 55.313 Euro
  • Benötigte Förderung: 50.000 Euro
  • Schwerpunkt: Pastoral/Seelsorge

Ihre Ansprechpartnerin

Vera Schaffmann

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 535
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