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Lebensumstände von Flüchtlingen verbessern

Ruanda ist politisch immer noch nicht zur Ruhe gekommen. Der Genozid 1994 hatte auch Auswirkungen auf den Osten der Demokratischen Republik Kongo, wo es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen kam. Bei den Kämpfen 2012 wurde die Großstadt Goma an der Grenze zu Ruanda eingenommen. Viele Menschen flohen in das Don-Bosco-Zentrum Ngangi vor den Toren der Stadt.

In der Region in und um die Stadt Goma lebt der Großteil der arbeitenden Bevölkerung von weniger als 1,07 Euro pro Tag. Mehr als die Hälfte der Menschen haben keinen direkten Zugang zu sauberem Wasser. Ein öffentliches Bildungssystem existiert fast nicht.

Eine Mutter trägt ihr Kind auf dem Arm in einem Flüchtlingslager in der DR Kongo. Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Überfüllte Flüchtlingslager

Durch die Flüchtlingswelle ist die humanitäre Lage noch prekärer geworden. Der Großteil der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Etwa 140.000 Menschen haben mittlerweile ihr Zuhause verloren. Die Flüchtlingslager in und um Goma sowie in den Nachbarländern sind hoffnungslos überfüllt. Neue Flüchtlingslager entstehen. Den Menschen mangelt es an Trinkwasser, Lebensmitteln, Planen und Strom.

Jungen Müttern Schutz geben

Mit Hilfe der Salesianer im Don Bosco Zentrum soll besonders jungen Frauen und jungen Müttern geholfen werden. Im Zentrum von Ngangi erhalten die gefährdeten Personengruppen Schutz und wenn nötig Unterkunft. Außerdem stehen ihnen Sozialarbeiter zur Seite und sie erhalten die Möglichkeit zu einer beruflichen Ausbildung. Diese hat das Ziel der sozialen und sozio-ökonomischen Reintegration in ihre Familien und in die Gesellschaft. 100 Mitarbeiter engagieren sich dort pausenlos im Einsatz für die Menschen.

  • Mit 117 Euro wird ein Mädchen schulisch unterstützt. Insgesamt sollen 100 Hilfe erhalten.
  • 700 Euro für Hygiene-Artikel
  • 2.400 Euro werden für die medizinische Betreuung benötigt

Ihre Spende ermöglicht den Mädchen und jungen Müttern im Don Bosco Haus eine Betreuung und psychologische Unterstützung mit dem Ziel, sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Ansprechpartnerinnen

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Wir sind gerne für Sie da!

Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 535
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