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Eritrea: Hunger am Horn von Afrika

Seit Mai 1993 schon hält Staatschef Afewerki die Macht in Eritrea in der Hand. Menschenrechte sind außer Kraft gesetzt, freie Presse ist verboten. Die Planwirtschaft stürzt die Bevölkerung in immer größere Armut – und trifft auch die Priester des Landes.

Der Friedensvertrag zwischen Eritrea und Äthiopien schien ein Zeichen der Hoffnung und Abih Ahmed, der äthiopische Ministerpräsident, wurde für seine Initiative mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Auf eritreischer Seite aber behielten die Scharfmacher das Sagen. Unvermindert werden Männer und Frauen auf unbestimmte Zeit zum „National Service“, dem berüchtigten Arbeits- und Militärdienst, eingezogen. Auch die Kirche leidet unter dem Regime. Kürzlich wurden katholische Gesundheitsstationen verstaatlicht, Kenner des Landes fürchten, dass die Schulen bald folgen könnten.

Ein Junge hütet Ziegen und einen Esel Foto: Hartmut Schwarzbach / missio

Helfen Sie den notleidenden Menschen in Eritrea!

Priester nehmen Versorgung in die Hand

Schon lange prägt Mangelwirtschaft das Leben der Menschen in Eritrea, die Dürreperioden der letzten Jahre aber verschärfen die Misere und treffen ein Volk ohne Reserven. 23 Priester harren im Bistum Asmara aus und kümmern sich um die rund 35.000 Mitglieder ihrer Gemeinden. Doch anders als früher können die Gläubigen die Priester nicht mit ihren Lebensmittelspenden unterstützen – und mit ihrem Unterhalt von umgerechnet 60 Euro im Monat können die Priester nicht überleben.

Abune Tesfamariam, Erzbischof von Asmara, sendet uns einen dringenden Hilferuf und einen Plan: Durch die Anschaffung von Legehennen und Schafen können die Priester ihre Versorgung selber in die Hand nehmen und durch die Zucht der Tiere auch langfristig verbessern.

  • Für 18 Euro kann ein Huhn gekauft werden, für 120 Euro ein Schaf.

Bitte helfen Sie den Priestern, damit sie an der Seite der Ärmsten bleiben können. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Christoph Tenberken und seine Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

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  • Land: Eritrea
  • Laufzeit: 2019 - 2022
  • Projektnummer:
    MP/163/001/2019/003
  • Projektsumme: 24.840 Euro
  • Benötigte Förderung: 24.840 Euro
  • Schwerpunkt: Unterhalt

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