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Ordensschwestern für Eritrea

Den vom eritreischen Staat angeordneten paramilitärischen Arbeitsdienst abzuleisten, kommt für viele junge Ordensschwestern nicht in Frage. Lieber verzichten sie auf einen Abschluss im staatlichen Bildungssystem. Um ihre Berufung in der Beratungs-, Alten-, Kinder- und Jugendarbeit zu leben und den Menschen vor Ort wirksam helfen, ist eine gute Ausbildung aber unverzichtbar. Das Institute of the Auxiliary Sisters (IAS) bittet deshalb um Unterstützung, um neun Schwestern aus- und weiterzubilden.

In den vergangenen Monaten hat sich die politische Situation zwischen Äthiopien und Eritrea entspannt, dennoch gibt es derzeit keine Anzeichen für politische und wirtschaftliche Reformen in Eritrea.

Betende Hände mit Rosenkranz Foto: hartmut Schwarzbach/missio

Paramilitärische Ausbildung

In der nach wie vor äußerst schwierigen gesellschaftspolitischen Lage des Einparteienstaates unter dem Afewerki-Regime ist die Arbeit der Schwestern von großer Bedeutung. Das IAS hat derzeit 18 Mitglieder in Ewiger und sieben Mitglieder in Zeitlicher Profess sowie acht Novizinnen. Als die Novizinnen ihr zweites Noviziatsjahr beginnen sollten, wurden sie nach Sawa eingezogen, dem Ort, zu dem alle Schüler und Schülerinnen des Abschlussjahres vom Staat eingezogen werden, um dort eine paramilitärische Ausbildung zu durchlaufen und ihre Abschlussexamen abzulegen.

Bildungslücken schließen

Um diesem Arbeitsdienst zu umgehen, verzichten viele Schwestern auf ihren Schulabschluss. Doch selbst, wer die Schule abgeschlossen hat, verfügt aufgrund des mangelhaften staatlichen Bildungssystems kaum über das erforderliche Wissen. Um die Schwestern für ihren späteren Einsatz zu qualifizieren, müssen Ausbildungslücken an privaten Ausbildungsinstituten geschlossen werden, was mithilfe des Projekts nun gesichert werden soll.

  • 500 Euro werden benötigt, um die Ausbildung einer Schwester ein Jahr lang zu sichern.

Ihre Spende hilft dabei, Schwestern auszubilden, die in Eritrea Alten-, Kinder- und Jugendarbeit in ländlichen Gemeinden des Landes leisten. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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