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Ghana: Hilfe für die Kinder der Elektroschrotthalde

Auf der Elektroschrotthalde von Accra suchen viele Familien zwischen alten Computern, Fernsehern und Kabeln nach verwertbaren Materialien. Der Verkauf der wenigen Metallreste sichert oft das tägliche Überleben.

Wo Kinderarbeit den Alltag bestimmt

Auch Kinder wachsen in diesem Umfeld auf. Während andere spielen oder lernen, helfen sie ihren Eltern bei der Arbeit. Schrottberge, giftiger Rauch und verschmutzte Wasserstellen gehören zu ihrem Alltag.

Für viele Eltern ist das keine freie Entscheidung. Das Einkommen reicht kaum zum Leben.

Das Foto zeigt eine lächelnde Nonne im hellblauen Habit und mit Sonnenbrille. Sie hält ein kleines Kind im Arm. Die Nonne trägt eine silberne Halskette mit einem Kreuz. Das Kind hat ein rosa Oberteil und wird liebevoll von der Nonne gehalten. Im Hintergrund erstreckt sich eine Müllhalde unter einem trüben Himmel. Rauch steigt von einem Brand im Hintergrund auf. Die Szene vermittelt einen Eindruck von Hoffnung und Fürsorge inmitten schwieriger Lebensumstände. Die Kontraste zwischen der strahlenden Nonne, dem unschuldigen Kind und der trostlosen Umgebung machen das Bild sehr aussagekräftig.
Schwester Mercy Benson

„Der Geruch der giftigen Dämpfe ist kaum auszuhalten. Beim Sprechen haben wir den Schmutz im Mund. Aber wir ertragen das, um für die Menschen da zu sein.“

Schwester Mercy

Helfen Sie den Kindern der Elektroschrotthalde

Schwester Mercy schenkt Familien neue Perspektiven

Seit vielen Jahren begleitet Schwester Mercy Benson Familien auf und an der Elektroschrotthalde. Sie weiß, wie schwer es für Eltern ist, auf die Mithilfe ihrer Kinder zu verzichten. Deshalb besucht sie die Familien persönlich, hört ihnen zu und gewinnt ihr Vertrauen. Schritt für Schritt zeigt sie ihnen, welche Chancen sich ihren Kindern eröffnen können.

Das Guardian Angel Center

Nur wenige Schritte von der Elektroschrotthalde entfernt liegt das Guardian Angel Center. Hier finden Kinder einen geschützten Ort zum Spielen, Lernen und Aufwachsen. Sie erhalten regelmäßige Mahlzeiten und werden auf ihrem weiteren Weg begleitet. 

Das Zentrum bietet Platz für bis zu 150 Kinder. Zurzeit werden rund 75 Kinder betreut. Schwester Mercy möchte noch mehr Familien erreichen und weitere Kinder aufnehmen.

Das Bild zeigt eine Szene auf einem Schrottplatz, wo mehrere Personen vor einer rauchenden Brandstelle stehen. Eine Frau in einem hellblauen Habit, das für Nonnen typisch ist, steht links und lächelt freundlich. Daneben steht ein Mann in einem weißen Hemd mit einem Rucksack über der Schulter. Vor ihnen befinden sich zwei Kinder, eines in einem einfachen, schlichten T-Shirt, das eine grüne Einkaufstasche hält, und das andere in dunkler Kleidung. Im Hintergrund raucht und brennt ein Haufen Müll, während dichter, schwarzer Rauch in den Himmel aufsteigt. Die Umgebung ist chaotisch und mit Abfällen bedeckt, was die herausfordernde Lebenssituation der Menschen in dieser Szene unterstreicht. Mehrere Container und einfache Holzhütten sind im Hintergrund zu sehen, was auf die informelle und belebte Umgebung hinweist.
Schwester Mery und Father Subash mit zwei Kindern auf der Halde Agbogbloshie in Accra (Ghana).

Helfen Sie den Kindern der Elektroschrotthalde

Ein sicherer Ort mitten im schwierigen Alltag

Eine Gruppe von fröhlichen, spielenden Kindern in bunten T-Shirts und Röcken steht vor einem Gebäude mit dem Schriftzug "WELCOME". Eine Frau in blauem Kleidungsstück und eine andere Person heben die Hände, während die Kinder in verschiedenen Posen lachen und sich freuen.
Schwester Mercy setzt sich im Guardian Angel Day Care Center in Agbogbloshie für die schulische Bildung von Kindern der Elektroschrotthalde ein.

„Ich möchte Ärztin werden.“ 

Wenn Schwester Mercy die Kinder fragt, was sie später einmal werden möchten, hört sie Antworten, die Mut machen. Ein Mädchen antwortete ohne zu zögern: „Ich möchte Ärztin werden.“

Solche Träume zeigen, wie viel Potenzial in den Kindern steckt. Mit Ihrer Hilfe können noch mehr Kinder die Chance erhalten, ihren eigenen Weg zu gehen.

Ihre Spende wirkt 

  • 35 Euro ermöglichen Lern- und Spielmaterial.
  • 60 Euro tragen dazu bei, Kinder regelmäßig zu begleiten und täglich zu versorgen.
  • 90 Euro helfen, Bildungs- und Freizeitangebote dauerhaft aufrechtzuerhalten.

FAZ-Reportage

Claudia Bröll, Afrikakorrespondentin der FAZ, besuchte mit missio-Redakteur Jörg Nowak die Elektroschrothalde in Accra und berichtet in der FAZ-Ausgabe vom 25. Dezember 2025 darüber. 

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

 

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Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

Ein lächelnde Frau mit langen, glatten Haaren trägt ein grünes Oberteil. Sie wirkt freundlich und offen, was eine positive Ausstrahlung vermittelt.

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