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Landwirtschaft macht unabhängig

Obwohl die politische Lage des Landes stabil ist, zählt Guinea zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Menschen leben hauptsächlich von der Landwirtschaft und vom Handel, doch reichen die Aktivitäten nicht aus, um eine Lebensgrundlage zu schaffen. Ein großer Teil der Bevölkerung leidet unter extremer Armut.

Guinea ist zu 90 Prozent muslimisch geprägt. Die Mehrzahl der Katholiken lebt in der Hauptstadt und Erzdiözese Conakry. Anders in der Diözese N’Zérékoré im Süden Guineas: Von den über einer Millionen Einwohnern sind nur knapp fünf Prozent Katholiken. In den zurzeit 17 Pfarreien arbeiten 35 Diözesan- und Ordenspriester sowie 35 Ordensfrauen.

Ein Frau arbeitet im Garten Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Wirtschaftliche Unabhängigkeit fördern

Ziel der Diözese ist es, finanziell unabhängiger von der Unterstützung von außen zu werden und auf eigenen Füßen zu stehen. Der Pastoralplan der Diözese sieht dafür verschiedene Maßnahmen vor, unter anderem den Aufbau einer dezentralen landwirtschaftlichen Struktur zur besseren Selbstversorgung.

Ingwer-Anbau als Basis

In diesem Projekt geht es darum, durch die Anpflanzung von Ingwer ein sicheres Einkommen zu erzielen. Schwester Gertrude Lama koordiniert das Projekt. Sie gehört einem lokalen Orden an und hat eine Ausbildung in Agropastoral. Mit dem Anbau und Verkauf von Ingwer soll eine zuverlässige Einnahmequelle geschaffen werden, die die Finanzierung der sozialen und pastoralen Arbeit der Kirche vor Ort sicherstellt. Das gut geplante Projekt ist eine von mehreren Einkommen schaffenden Maßnahmen, durch die die Diözese eigenständiger und unabhängiger von anderen finanziellen Mitteln werden möchte. Gleichzeitig trägt es dazu bei, die Entwicklung in der Region zu unterstützen.

  • 4.000 Euro werden als Startkapital für Saatgut, Arbeitsmaterial und Personalkosten benötigt.

Ihre Spende hilft, das landwirtschaftliche Vorhaben in N’Zérékoré voranzutreiben, damit eine nachhaltige finanzielle Unabhängigkeit geschaffen werden kann. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Ansprechpartnerinnen

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Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 535
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