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Hilfe für 11.000 Menschen in Not

Seit gut zwei Jahren herrscht eine Krise im Westen Kameruns, die sich dramatisch zugespitzt hat. Als Teil der englischsprachigen Region Kameruns sind die Diözesen Mamfe und Kumba von den Spannungen zwischen den anglophonen Regionen und der Zentralregierung in Yaoundé massiv betroffen. Verfechter der Unabhängigkeit greifen die Sicherheitskräfte an. Der Staat reagiert mit solcher Brutalität, dass selbst unbeteiligte Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen.

In den beiden Diözesen Mamfe und Kumba im westlichen Kamerun leben ungefähr 910.000 Menschen, davon sind gut 350.000 katholische Christen. Die Menschen betreiben fast ausschließlich Landwirtschaft für den Eigenbedarf.

Eine Gruppe junger Frauen mit Kindern Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Anhaltende Wirtschaftskrise

Die anhaltende Wirtschaftskrise und der fehlende Anschluss an die Weltmärkte bieten den Bewohnern nur wenige Anreize zu unternehmerischen Ambitionen. Die gewalttätigen Spannungen zwischen der Zentralregierung und den anglophonen Regionen sowie die anstehende Präsidentschaftswahl lassen ebenfalls nicht auf eine baldige Entspannung der Situation hoffen.

Breit gefächertes Pastoralkonzept

Den brutalen Reaktionen der Regierung auf die Anschläge der Unabhängigkeitsbewegung fallen auch unbeteiligte Menschen zum Opfer. In dem Gebiet beider Diözesen gelten laut UN bereits 150.000 Menschen als Inlandsvertriebene. Die ärmsten Familien sollen nun durch die beiden afrikanischen Diözesen unterstützt werden: 11.000 Menschen erhalten neben materieller und medizinischer Hilfe auch Beratung und Aufklärung durch erfahrene Mitarbeiter. Die beiden Diözesen Mamfe und Kumba arbeiten eng zusammen, um gemeinsam die notwendige Hilfe für die Bedürftigen zu organisieren.

  • 8,20 Euro werden benötigt, um einem hilfsbedürftigen Menschen auf der Flucht zu helfen.

Ihre Spende hilft dabei, 11.000 Menschen auf der Flucht zu versorgen – nicht nur durch materielle und medizinische Hilfe, sondern auch durch Beratung und Aufklärung, die sie wieder auf eine bessere Zukunft hoffen lassen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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