missio - glauben.leben.geben
Zwei Männer gehen auf einem schmalen Weg entlang einer Reihe von einfachen Hütten. Im Hintergrund sind Kinder in Schuluniformen zu sehen, die sich in der Nähe aufhalten. Die Szenerie vermittelt eine lebendige, alltägliche Atmosphäre eines belebten Viertels.
Die Seminaristen Constant Simiyu (rechts) und Bernard Brian Ochieng (links) sammeln Erfahrungen im Kibera-Slum und besuchen bedürftige Familien.

Ein Meer aus Wellblechhütten. Offene Abwasserrinnen. Kinder, die im Müll spielen. Kibera in Nairobi gilt als einer der größten Slums Afrikas. Hunderttausende Menschen leben hier zwischen Armut, Krankheit und Unsicherheit. 

Mitten unter ihnen: die Yarumal-Missionare. Ihr Seminar steht bewusst im Slum. „Kibera ist die beste Schule für uns“, sagt einer ihrer Ausbilder. Hier lernen die jungen Männer, was es heißt, Kirche zu sein.

Pascale ist einer von ihnen. An freien Tagen besucht er Kranke in ihren Hütten. Mary wartet schon auf ihn. Sie ist schwach, sorgt allein für ihre Enkel und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Pascale hört zu. Er betet mit ihr. Er macht ihr Mut. „Wer hier lebt und arbeitet, gibt den Menschen ihre Würde zurück“, sagt er.

Jetzt Seelsorger ausbilden, die mitten im Slum bleiben

Diese Haltung fällt nicht vom Himmel. Sie wächst in einer Ausbildung, die Theorie und gelebte Nähe verbindet. Die Seminaristen studieren und engagieren sich gleichzeitig im Slum: in kleinen Gemeinschaften, im Dialog mit Muslimen, in Projekten für HIV-positive Menschen und Familien in Not.

Sie leben bewusst nahe dem Slum, um den Kontakt zu den Ärmsten nicht zu verlieren.

Ihre Spende ermöglicht genau das. Sie investieren in junge Männer, die bleiben und zuhören. Die Hoffnung schenken und die den Menschen in Kibera zeigen, dass sie nicht vergessen sind.

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden. Außerdem unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. 

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