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Kenia: Mädchen eine selbstbestimmte Zukunft ermöglichen

Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Schwester Therese (Foto Mitte) betreut 63 Mädchen zwischen acht und vierzehn Jahren im Schutzzentrum Maria Immaculata in Kenia. Hier mit Lilian (rechts) und ihrer Mutter.
Lilian macht Schularbeiten Hartmut Schwarzbach/missio
Lilian (12) bei Schularbeiten

Eine Chance für Lilian

Die Folgen der Dürre und der Heuschreckenplage sind in Kenia allgegenwärtig: braune, knochentrockene Erde, wohin das Auge blickt. Das Vieh ist völlig ausgemergelt oder bereits verendet. Überall fehlt Wasser. Die Menschen sind erschöpft und müde, weil sie so hungrig sind.

Was dieser Hunger mit den Menschen macht, das erlebt Schwester Theresa Nduku jeden Tag. Im Samburo County, im Westen Kenias, kümmert sie sich gemeinsam mit ihren Mitschwestern um 63 Mädchen zwischen acht und vierzehn Jahren. Die einen hat sie vor der entsetzlichen Tradition der Beschneidung gerettet. Andere hat sie vor einer Zwangsehe bewahrt.

Lernen fürs Leben

So wie Lilian, die mit elf Jahren zwangsverheiratet wird. Die Vorstellung, mit einem viel älteren Mann zusammenleben zu müssen, ist für Lilian so entsetzlich, dass sie direkt nach der Heirat wegläuft. Bei Schwester Therese im Schutzzentrum findet sie eine Zuflucht. Dort kann Lilian wohnen, zur Schule gehen und für ihre Zukunft lernen. Es ist ihre Chance auf ein selbstbestimmtes und besseres Leben.

Entführung

Doch die Gefahr für Lilian ist nicht vorbei. Nachts dringen Männer in das bewachte Zentrum ein. Lilians Ehemann will das Mädchen zurückholen. Die Schwestern können nicht eingreifen. Das Haus, in dem sie leben, liegt zu weit vom Zentrum entfernt. Als sie im Schutzhaus eintreffen, ist es zu spät. Die Männer haben Lilian entführt.

Aber die Schwestern geben nicht auf. Sie suchen nach ihr und überzeugen den Ehemann, Lilian wieder freizulassen. Das Mädchen kehrt zu den Schwestern zurück. Jetzt soll sie an einem anderen sicheren Ort eine Ausbildung machen.

Damit die Schwestern den Mädchen auch nachts beistehen können, wollen sie eine Unterkunft direkt beim Schutzhaus bauen. Deshalb haben sie sich an missio gewandt. Bitte spenden Sie, damit Schwester Therese und ihre Mitschwestern da sein können, wenn sie gebraucht werden! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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