Der tropische Zyklon Gezani hat in der Nacht zum 10. Februar den Nordosten Madagaskars schwer getroffen. Besonders die Hafenstadt Toamasina wurde massiv zerstört. Häuser wurden abgedeckt, Straßen überflutet, ganze Viertel unbewohnbar. Viele Menschen haben ihr Zuhause verloren und stehen ohne Strom, sauberes Wasser und sichere Unterkunft da.
Zyklon Gezani verwüstet Toamasina: Tausende Menschen ohne Schutz
Der Sturm traf eine Region, in der viele Familien bereits in Armut lebten. Jetzt fehlt es an allem. Notunterkünfte, Lebensmittel, Trinkwasser und medizinische Versorgung werden dringend gebraucht. Der Wiederaufbau wird Monate dauern, doch die Hilfe muss sofort beginnen.
missio hat unmittelbar reagiert und 50.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt. Damit werden erste lebenswichtige Maßnahmen finanziert. Diese Unterstützung ist ein wichtiger Schritt, reicht angesichts des Ausmaßes der Schäden jedoch nicht aus.
Bitte helfen Sie jetzt den Menschen in Madagaskar
„Wir stehen vor einer sehr schweren Zeit“
Unsere Partner vor Ort erleben die Situation hautnah. Pater Joseph Thomas aus Toamasina sagt:
„Der Zyklon hat eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Viele Menschen haben alles verloren. Wir stehen vor einer sehr schweren Zeit.“
Auch Schwester Marie Odette Baomazava schildert die Lage eindrücklich:
„90 Prozent von Tamatave sind verwüstet. Dächer wurden zerstört, Häuser beschädigt. Alle Menschen befinden sich in einer schwierigen Situation.“
Die Katastrophe greift tief in das Leben der Menschen ein. Es geht um Sicherheit, Versorgung und Zukunft.
Jetzt Nothilfe für Madagaskar ermöglichen
Die bereitgestellten 50.000 Euro sind der Anfang. Um noch mehr Familien zu erreichen, braucht es weitere Unterstützung. Jede zusätzliche Spende hilft, Notunterkünfte bereitzustellen, sauberes Wasser zu sichern und medizinische Hilfe auszuweiten.
Jetzt entscheidet sich, wie schnell Hilfe ankommt und wie viele Menschen erreicht werden. Bitte unterstützen Sie die Nothilfe in Madagaskar. Jeder Beitrag zählt.
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Weltmissionsmonat 2026 mit Schwerpunkt Madagaskar
Unsere Gedanken sind bei unseren Partnerinnen und Partnern vor Ort. Zurzeit arbeiten wir mit ihnen im Rahmen der Vorbereitungen zum diesjährigen Weltmissionssonntag sehr eng zusammen. Madagaskar steht 2026 im Mittelpunkt der missio-Aktion.