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Madagaskar: Projektpartner kämpfen gegen Hungersnot

Ausgemergelte Menschen, Kinder mit aufgeblähten Bäuchen, zu Staub zerfallene Felder: Die Bilder, die unsere Projektpartner aus dem Süden Madagaskars schicken, schockieren zutiefst. Verzweifelt bitten unsere Partner um Unterstützung. Denn in Teilen des südlichen Madagaskars hat es seit drei Jahren nicht mehr geregnet. Die Menschen konnten zum wiederholten Male nichts ernten.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat die ganze Region als Hunger-Hotspot eingestuft. 28.000 Menschen droht der Hungertod. Pater Eric Stéphan Randrianantenaina aus der Diözese Tôlagnaro schreibt, dass die Kirche seit Ende 2020 Lebensmittel und Wasser an die hungernden Menschen verteilt. Dort, wo es einige Tage regnete, wurden auch Saatgut, Stecklinge und Steinbruchmaterial ausgegeben, damit die Menschen anbauen konnten. Außerdem wurden in einigen Dörfern Brunnen installiert.

Aber unsere kirchlichen Partner stoßen nun an ihre Grenzen. „Die Hilfe erreicht viele Dörfer nicht“, schreibt uns Pater Eric. Die Situation sei sehr besorgniserregend. Auf der Suche nach Nahrung flüchten die Menschen aus ihrer Heimatregion.  Deshalb bittet er dringend um unsere Unterstützung.

missio hat bereits zugesagt, den Kauf von Lebensmitteln für 630 Haushalte zu unterstützen. Mit 13.600 € können Reis, getrocknetes Gemüse und Speiseöl für 1442 Menschen gekauft und verteilt werden.

Jede Spende zählt!

Mit 20 € wird ein Haushalt versorgt mit 28 Kilogramm Reis, 4 Kilogramm getrocknetem Gemüse und 1,75 Liter Speiseöl.

Eine Mutter mit ihren drei Kindern. Foto: Projektpartner / missio
Die Menschen in Madagaskar leiden unter der schlimmsten Dürre seit 40 Jahren.
Foto: Projektpartner / missio
Die kirchlichen Partner vor Ort versuchen so gut es geht, die hungernde Bevölkerung mit Lebensmitteln und Wasser zu versorgen. Doch mittlerweile stoßen auch sie an ihre Grenzen und brauchen Hilfe.

Helfen Sie den hungernden Menschen auf Madagaskar!

Foto: Projektpartner / missio
Die Felder sind zu Staub zerfallen: Im Süden Madagaskar schreitet die Wüstenbildung drastisch voran.

Weitere Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Christoph Tenberken und seine Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

  • Land: Madagaskar
  • Laufzeit: 2021
  • Projektnummer:
    MP/134/007/2021/002
  • Projektsumme: 13.600 Euro
  • Benötigte Förderung: 13.600 Euro
  • Schwerpunkt: Akuthilfe

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