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Mosambik: Hilfe für Flüchtlingsfamilien

In der Provinz Capo Delgado im Norden von Mosambik verbreiten die Dschihadisten der Al-Shabab-Miliz Angst und Schrecken. Im März und April 2021 haben sie die Stadt Palma angegriffen, die Bewohner ermordet und viele Gebäude zerstört. Zahlreiche Kinder wurden von den Islamisten entführt. Jungen werden gezwungen zu kämpfen, Mädchen vergewaltigt und zwangsverheiratet. 

Die Skrupellosigkeit der Dschihadisten hat mehr als 700.000 Menschen in die Flucht geschlagen. Die meisten Flüchtlinge sind zunächst in die Stadt Pemba geflohen, deren Einwohnerzahl sich verdoppelt hat. Überall werden provisorisch Camps für die Vertriebenen aufgebaut, doch es kommen immer mehr Flüchtlinge, die Hilfe brauchen. Die Menschen ziehen weiter auf der verzweifelten Suche nach einer Bleibe für sich und ihre Kinder.

Hilferuf aus Nampula

Aus der Erzdiözese Nampula erreicht uns nun ein dringender Hilferuf. Pater Wilson Arnaldo Reveque von den Missionaren St. Johannes dem Täufer bittet um Akuthilfe. In der dortigen Mission von Marrere stranden immer mehr Flüchtlingsfamilien, denen das Nötigste zum Überleben fehlt. „Die Gefahr ist groß, dass Kinder verhungern, Frauen in die Prostitution geraten oder die Flüchtlinge kriminell werden", schreibt er.

Es fehlt an Lebensmitteln wie Reis und Mehl, Wasser sowie Hygieneartikeln und Kochgeschirr.

Bitte helfen Sie, damit die Flüchtlinge menschenwürdig leben können, solange eine Rückkehr in ihre Dörfer nicht möglich ist. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Flüchtlingscamp in Corrane in Nordmosambik Foto: Erzdiözese Nampula
Kinder in einem Flüchtlingscamp in der Erzdiözese Nampula. Das Bild entstand während eines Besuchs des Erzbischofs bei den Flüchtlingsfamilien.
Flüchtlingscamp in Corrane in Nordmosambik Foto: Erzdiözese Nampula
An vielen Stellen werden provisorisch Camps für die vielen Flüchtlinge aufgebaut. Die Menschen helfen sich gegenseitig, doch es fehlt am Nötigsten zum Überleben.

Helfen Sie den Flüchtlingsfamilien in Mosambik!

Jede Spende zählt!

  • Ein Sack Mehl kostet 15 €.
  • Für einen Kanister Öl werden 30 € benötigt.
  • Mit 83 € kann eine Flüchtlingsfamilie einen Monat überleben.

Weitere Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Christoph Tenberken und seine Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

  • Land: Mosambik
  • Laufzeit: 2021
  • Projektnummer:
    MP/139/004/2021/001
  • Projektsumme: 10.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 10.000 Euro
  • Schwerpunkt: Akuthilfe

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