missio - glauben.leben.geben
Das Bild zeigt eine Schwester in traditionellem Habitus mit einer anderen Frau und einem kleinen Mädchen, das sie in den Armen hält. Die Schwester trägt eine weiße Uniform mit einem Kreuz um den Hals, was ihre religiöse Zugehörigkeit unterstreicht. Das Mädchen strahlt Freude aus und hat die Haare in bunten Zöpfen, während die Frau daneben in einem schwarzen Oberteil zu sehen ist. Ihre linke Hand ist amputiert. Der Hintergrund ist einfach, mit einer Wand, die mit Kreide beschrieben ist. Die Stimmung in der Szene ist warm und familiär, was die enge Verbindung der Frauen mit dem Kind unterstreicht. Ihre Gesichtsausdrücke deuten auf eine liebevolle Aufmerksamkeit hin, und die Farben sind hell und freundlich.
Schwester Veronica Onyeanisi mit Rahila und deren Tochter Peace.

Als Rahila ihren Mann verlor, änderte sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen. Gewalt hatte ihre Familie getroffen, wie so viele andere in ihrer Region im Zentrum Nigerias. An ihrer Seite blieb nur ihre kleine Tochter. Sie gab ihr einen besonderen Namen: Peace - Frieden.

Rahila wollte nicht, dass ihr Kind in einer Welt voller Angst und Hass aufwächst. Deshalb schloss sie sich einer Initiative von Frauen an, die einen anderen Weg gehen wollen. Sie nennen sich „Mütter für den Frieden“.

In vielen Regionen Nigerias leben Christen und Muslime Tür an Tür. Konflikte um Land, politische Macht oder knappe Ressourcen eskalieren immer wieder und werden häufig religiös aufgeladen. Ganze Dorfgemeinschaften geraten so in einen Kreislauf aus Misstrauen und Gewalt. Die „Mütter für den Frieden“ stellen sich diesem Kreislauf entgegen.

Frauen verschiedener Religionen kommen zusammen, sprechen über ihre Erfahrungen und suchen Wege zur Versöhnung. Sie besuchen Familien, die Gewalt erlebt haben, begleiten traumatisierte Menschen und vermitteln zwischen Gemeinschaften, die einander nicht mehr vertrauen.

Viele dieser Frauen haben selbst Angehörige verloren oder mussten aus ihren Dörfern fliehen. Gerade deshalb setzen sie sich dafür ein, dass neue Gewalt verhindert wird.

Mit Unterstützung von missio können die Frauen sich regelmäßig treffen, Friedensdialoge organisieren und neue Netzwerke zwischen christlichen und muslimischen Gemeinden aufbauen. Schritt für Schritt entsteht so wieder Vertrauen.

Für Rahila bedeutet diese Gemeinschaft Hoffnung. Sie weiß, dass sie nicht allein ist. Und sie kämpft dafür, dass ihre Tochter Peace in einer Zukunft aufwachsen kann, in der Menschen unterschiedlicher Religionen wieder miteinander leben können.

Ihre Spende hilft Frauen wie Rahila, diesen Weg weiterzugehen – für Frieden in ihren Familien, ihren Dörfern und für die nächste Generation.

Im Bild posiert eine dunkelhäutige junge Frau in einem auffälligen Outfit, das mit weißen und blauen Blumenmustern gestaltet ist. Die Anordnung der Blüten und das elegante Design des Kleides heben ihre Figur hervor. Sie hat kurze, geflochtene Haare, die ihr Gesicht umrahmen. Ihre Haltung ist selbstbewusst, während sie direkt in die Kamera schaut. Der Hintergrund ist einfach und unauffällig, was die Aufmerksamkeit auf ihr Kleid und ihren Ausdruck lenkt. Das Bild strahlt eine erfrischende, positive Energie aus und zeugt von Individualität und Stilbewusstsein.
Die "Mütter für den Frieden" organisierten für Rahila eine Armprothese.

Unterstützen Sie die Frauen, die Opfer der Gewalt wurden

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Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Christoph Tenberken und seine Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

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Ein lächelnde Frau mit langen, glatten Haaren trägt ein grünes Oberteil. Sie wirkt freundlich und offen, was eine positive Ausstrahlung vermittelt.

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