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Stärkung der Pastoralarbeit in Yola

In der Diözese Yola im Nordosten Nigerias leben rund 2,6 Millionen Menschen, die Hälfte davon sind Christen, die restliche Bevölkerung bekennt sich zum Islam und ein kleiner Teil zu traditionellen Religionen. Obwohl die Mehrheit der Menschen hier Christen sind, wird Yola ausschließlich von Muslimen regiert.

In der Diözese gibt es seit Langem einen Konflikt zwischen mehrheitlich christlichen Bauern und Hirten, die muslimisch sind. Dieser Konflikt hat zwar keinen ursächlich religiösen Hintergrund, spaltet aber trotzdem beide Glaubensrichtungen. Christen werden öfter benachteiligt und die daraus resultierenden Spannungen führen unter anderem dazu, dass sich die Gruppen immer weiter voneinander entfernen.

Frau aus Nigeria entkam der Terrorgruppe Boko Haram Hartmut Schwarzbach/missio

In friedlicher Gemeinschaft leben

Die Ausbildung der Katechisten hat eine hohe Priorität. Die meisten leben in bescheidenen Verhältnissen, sind aber stark engagiert und stärken die örtliche Pastoral, so gut sie können. Vor zwei Jahren wurde damit begonnen, auch die Frauen der Katechisten auszubilden. Ziel ist es, sie später in der Pastoral und bei der Beratung von Witwen und Frauen, die Opfer von Boko Haram wurden, einzusetzen. Dabei soll eine handwerkliche Ausbildung die nötige Basis bilden – aber ohne Nähmaschinen kann man keine Näherinnen ausbilden.

Menschen in Konfliktregion erreichen

Eine weitere Herausforderung ist die Friedensarbeit. Da die Diözese Yola in einer Region liegt, die unter Spannungen zwischen Christen und Muslimen leidet, ist es umso wichtiger, die Menschen miteinander zu versöhnen. Für ihren täglichen Einsatz brauchen die Katechisten geländegängige Mopeds, um die verschiedenen Dörfern zu erreichen.

  • 523 Euro werden für ein Moped benötigt.
  • Eine Nähmaschine kann bereits für 119 Euro finanziert werden.

Ihre Spende hilft dabei, die Katechisten und ihre Arbeit in Yola zu fördern. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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