Die Menschen in der Siedlung Salama Housing haben schon einmal alles verloren. Sie flohen vor der Terrororganisation Boko Haram. Viele haben Angehörige verloren, manche ihre ganze Existenz. Die kleinen Häuser in Yola, die durch die Unterstützung von missio-Spenderinnen und -Spendern aufgebaut wurden, waren der erste Ort seit Jahren, an dem sie nachts wieder zur Ruhe kamen.
Genau diese Häuser hat ein schwerer Sturm nun beschädigt. Dächer wurden abgedeckt, Wände rissen auf, die Kapelle wurde so stark verwüstet, dass sie nicht mehr genutzt werden kann. Für 561 Menschen bedeutet das die erneute Frage, wo sie überhaupt sicher sein sollen.
Die meisten Familien leben weit unter der Armutsgrenze. Sie haben keine Rücklagen, keine Alternative und keine staatliche Unterstützung. Gerade nachts, wenn der Wind stärker wird, wächst die Angst, dass die notdürftig geflickten Dächer nicht halten.
Die Kirche vor Ort versucht, den Familien so gut wie möglich zur Seite zu stehen.
Diese Unterstützung ist ein Hoffnungszeichen, das Armut, Krankheit, Ungerechtigkeit und Ausbeutung entgegenwirkt.
Bischof Stephen Mamza
Doch die Schäden an den Häusern übersteigen alles, was die Kirche vor Ort alleine bewältigen kann. 86 Häuser und die Kapelle müssen repariert werden, damit niemand noch einmal heimatlos wird. Es geht um sichere Dächer, um stabile Wände und um die Kapelle, die für viele der einzige Ort ist, an dem sie Halt finden.
Bitte helfen Sie, dass die Familien in Yola ihr Zuhause nicht erneut schutzlos dastehen.
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