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Sudan: Seelsorge im Bombenterror

Seit fünf Jahren sind die Menschen in den Nuba-Bergen fast täglich dem Bombenterror der Luftwaffe des Sudan ausgesetzt. Im Grenzgebiet zum Südsudan leben Hundert-tausende in unterirdischen Höhlen oder Lagern. Mitarbeiter der Kirche sind die einzigen, die bei den Menschen ausharren und ihr Leben in ständiger Angst teilen.

Wegen der unsicheren Lage im Grenzgebiet vom Südsudan zum Sudan ist eine normale Seelsorge nicht möglich. Im Twice State etwa, der rechtlich zum südsudanesischen Bistum Wau gehört, gibt es drei Pfarreien, die kriegsbedingt nur vom sudanesischen Bistum El Obeid aus betreut werden können. In der Pfarrei von Yida im benachbarten Unity State leben 72.000 Nuba-Flüchtlinge. 15 Schwestern und 17 Priester arbeiten in den umkämpften Gebieten unter extremen Bedingungen.

Eine Ordensfrau spricht mit einem kleinen Jungen. Foto: Projektpartner/missio
Ordensfrauen gehören zu den kirchlichen Mitarbeitern, die auch im Umfeld von Krieg und Terror bei den Menschen bleiben und helfen. Foto: missio-Partner

Seelsorge in isolierten Gebieten

Die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen, ist nur über teure Charterflüge möglich. Anreisen zu Konferenzen und Exerzitien oder die Evakuierungen verwundeter oder kranker Schwestern und Priester sind ebenfalls nur durch Flüge möglich. Die Arbeit in diesen Gebieten, die aufgrund ihrer schwierigen geographischen Lage und der ungeklärten staatlichen Zugehörigkeit völlig isoliert sind, stellt alle Beteiligten vor größte Probleme.

Altbischof leitet Einsätze persönlich

Wegen der Situation im Grenzgebiet, in dem akut eine Hungersnot droht, wird die pastorale und soziale Arbeit der Kirche dort von Nairobi aus koordiniert. Altbischof Macram Max Gassis von El Obeid leitet die Einsätze persönlich. Die Finanzierung der Kosten für den Unterhalt der Schwestern und Priester ist aber ohne ausländische Unterstützung nicht denkbar.

Bischof Macram Max Gassis hat missio gebeten, sich vor allem an den Kosten für die medizinische Versorgung und an den hohen Visagebühren, die bei den Flügen anfallen, zu beteiligen.

Ihre Spende hilft, die Seelsorge für Hunderttausende Menschen im sudanesischen Bürgerkrieg aufrecht zu erhalten. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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