missio - glauben.leben.geben
Das Bild zeigt eine dunkelhäutige Frau mit einem konzentrierten, nachdenklichen Ausdruck. Sie trägt ein leuchtend rotes Kopftuch und eine gestreifte Bluse, während ihr Gesicht von einem warmen Licht beleuchtet wird. Ihre linke Hand hat sie anmutig vor ihrem Hals gelegt und ihre Augen strahlen Entschlossenheit und Stärke aus. Im Hintergrund sind graue Wände und ein blauer Türrahmen zu erkennen, die eine einfache, aber ruhige Umgebung schaffen. Diese Darstellung vermittelt Gefühle von Nachdenklichkeit und innerem Frieden und steht möglicherweise im Kontrast zu den Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sein könnte. Das Bild fängt die Stärke und Resilienz der Frau in ihrem Alltag ein und lädt zur Reflexion über ihre Gedanken und Gefühle ein.
Jahrzehnte der Apartheid und gewaltsamer Umsiedlungen haben in Südafrika tiefe gesellschaftliche und persönliche Traumata hinterlassen.

In der Diözese Polokwane in Südafrika prägen Armut, extreme soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Gewalt den Alltag vieler Menschen. Jahrzehnte der Apartheid und gewaltsamer Umsiedlungen haben tiefe gesellschaftliche und persönliche Traumata hinterlassen. Depressionen, Angststörungen, chronischer Stress und Suchterkrankungen sind weit verbreitet, bleiben jedoch häufig im Verborgenen.

Hinzu kommt eine starke Stigmatisierung. Psychische Erkrankungen werden teilweise als Besessenheit, Verhexung oder Strafe für Sünde gedeudet. Viele Betroffene schämen sich und suchen keine Hilfe. Gleichzeitig sind professionelle Angebote vor Ort rar. Spezialisierte Versorgung findet sich meist nur in weit entfernten Krankenhäusern.

Das Projekt „Catholic Mental Health Ministry“ will diese Lücke schließen. In allen 15 Pfarreien der Diözese wird eine strukturierte Seelsorge für psychische Gesundheit aufgebaut

Stärken Sie psychische Gesundheit in Südafrika.

90 ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger werden geschult und begleitet. Sie lernen, Menschen mit Depression, Angst oder Traumafolgen zuzuhören, erste psychosoziale Unterstützung zu geben und bei Bedarf an professionelle Stellen zu verweisen. Gleichzeitig organisieren sie Informationsveranstaltungen und Gesprächsangebote, um das Schweigen rund um psychische Erkrankungen zu durchbrechen.

Ziel ist es, mindestens 18.000 Menschen in den Gemeinden zu erreichen. Menschen sollen lernen, Warnzeichen zu erkennen, Hilfe anzunehmen und Betroffene nicht auszugrenzen. Die Kirche wird so zu einem sicheren Ort, an dem seelische Not ernst genommen wird.

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden. Außerdem unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.

 

  • Land: Südafrika
  • Laufzeit: 2026/27
  • Projektnummer:
    MP/151/020/2025/001
  • Projektsumme: 40.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 40.000 Euro
  • Schwerpunkt: Pastoral

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten?

Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

Ein lächelnde Frau mit langen, glatten Haaren trägt ein grünes Oberteil. Sie wirkt freundlich und offen, was eine positive Ausstrahlung vermittelt.

Spenderkommunikation

+49 (0)241 / 75 07 - 535