missio - glauben.leben.geben

Frieden und Versöhnung schaffen

2011 wurde der Südsudan unabhängig. Doch die damit verbundene Hoffnung der Menschen auf ein Leben in Frieden hat sich zerschlagen. Marodierende Regierungstruppen und Milizen hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Ordensschwestern setzen sich mit ganzer Kraft für Frieden und Versöhnung ein.

Als die „Töchter der Maria Immaculata“ 2012 auf Bitten der Bischöfe von Juba und Wau in den Südsudan kamen, herrschte Frieden und Aufbruchstimmung. Die Ordensfrauen wollten den Armen helfen, sich eine Zukunft aufzubauen und zu einer ganzheitlichen Entwicklung beitragen. Doch es kam anders. Ende 2013 brachen erneut blutige Konflikte aus.

Bevölkerung leidet Hunger

Seitdem terrorisieren Armee und Milizen die Bevölkerung, verwüsten Dörfer und Felder. Die Menschen hungern und leiden unter der Gewalt. Die Ordensfrauen leben und arbeiten inmitten dieses konfliktbeladenen Umfelds. Hass, Verrohung und Brutalität setzen sie Menschlichkeit entgegen: mit dem Aufbau von kleinen christlichen Gemeinschaften oder der Ausbildung von Laien, die die christlichen Werte in die Dörfer zu den Menschen tragen.
 

„Einige Organisationen haben uns geraten, von hier wegzugehen. Es ist zu gefährlich, sagen sie uns, und es wird nie Frieden geben. Aber wir Schwestern sind gekommen, um das Leid der Menschen zu teilen, und bleiben, solange es Menschen gibt, die unsere Hilfe benötigen.“

Schwester Viji Dali

Eine Schwester der Daughters of Mary Immaculate hört eine Frau im Flüchtlingscamp in Juba mit einem Stethoskop ab. Bente Stachowske / missio
Eine Ordensschwester behandelt eine Frau in einem Flüchtlingscamp im Südsudan.
Eine junge Mutter sitzt mit ihrem Baby auf einem Bett in einem Flüchtlingscamp in Juba. Bente Stachowske / missio
Maria Nyakuol lebt mit ihrer Tochter Marie Camp POC 1 in Juba. Sie flüchtete 2013 schwanger hierher. Sie weiß nicht, ob ihre weiteren fünf Kinder und ihr Ehemann noch leben.

Helfen Sie den leidenden Menschen im Südsudan

Hilfe für Flüchtlinge im Krieg

Darüber hinaus leisten die Schwestern Nothilfe für Binnenflüchtlinge wie Elisa Vijang. Sie lebt seit 2015 mit ihren Kindern im Camp von Mangatene. Ob ihr Mann noch lebt, weiß sie nicht. Als die Schwestern ins Camp kamen, bauten sie zunächst eine Schule auf. „Vier Kinder gehen nun in diese Schule und bekommen jeden Tag ein gutes Mittagessen“, erzählt Elisa. Zur Versorgung von Kranken und Verletzten haben die Schwestern auch eine Medizinstation aufgebaut.

  • Für nur 50 € können zehn Waisenkinder im Südsudan einen Monat lang versorgt werden.
  • 350 € kostet ein Fahrrad für ehrenamtliche Mitarbeiter, die die friedensbildenden Prozesse iniziieren.

Ihre Spende unterstützt den Einsatz der Ordensschwestern im Südsudan für Frieden und Versöhnung. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Christoph Tenberken und seine Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

 

  • Land: Südsudan
  • Laufzeit: 2021-2023
  • Projektnummer:
    MP/161/000/2020/001
  • Projektsumme: 128.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 40.000 Euro
  • Schwerpunkt: Pastoral

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