missio - glauben.leben.geben
In einem einfachen Zelt sitzen eine Frau und mehrere Kinder, während sie die Kamera anschauen. Die Frau hält ein Kleinkind auf dem Schoß und hat einen freundlichen, aber ernsten Ausdruck. Die anderen Kinder sitzen neben ihr, jedes mit unterschiedlichem Gesichtsausdruck, was eine Mischung aus Neugier und Schüchternheit zeigt. Der Raum ist hell erleuchtet und vermittelt eine Atmosphäre der Intimität trotz der einfachen Umgebung. Die Wände des Zeltes sind aus Planen und Holz, was auf beengte Wohnverhältnisse hinweist. Die Kinder tragen einfache, oft abgetragene Kleidung, die ihre Lebensumstände widerspiegelt. Dieses Bild könnte die Herausforderungen und die Resilienz von Familien in Notunterkünften darstellen. Insgesamt strahlt die Szene eine starke menschliche Verbindung und die Notwendigkeit von Gemeinschaft aus.
Viele sudanesische Familien flohen aus dem Bundesstaat Blue Nile über die Grenze in den Südsudan.

Der Krieg im Sudan hat seit 2023 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. Kämpfe zwischen Armee und Milizen haben Städte zerstört, Zivilisten getötet und ganze Regionen destabilisiert. Viele Familien flohen aus dem Bundesstaat Blue Nile über die Grenze in den Südsudan.

Im Grenzgebiet Maban im Nordosten des Landes leben heute mehr als 160.000 sudanesische Flüchtlinge in vier großen Lagern. Sie übertreffen die einheimische Bevölkerung deutlich. Die Region selbst ist von Armut, früheren Bürgerkriegen und wiederkehrenden Überschwemmungen geprägt. Spannungen um knappe Ressourcen sind Alltag.

Viele internationale Organisationen konzentrieren sich auf die Versorgung der Flüchtlingslager. Die aufnehmende Bevölkerung bleibt häufig unterversorgt. Der Jesuiten Flüchtlingsdienst (JRS) arbeitet deshalb bewusst mit beiden Gruppen.

Helfen Sie sudanesischen Flüchtlingen im Südsudan

Ziel ist es, inmitten von Kriegserfahrungen und gesellschaftlicher Unsicherheit Stabilität zu schaffen. Im Mittelpunkt steht die Ausbildung von Katechisten sowie die sakramentale Begleitung der Gemeinde. 338 Erwachsene bereiten sich auf die Sakramente vor, begleitet von drei Priestern und 50 Katechisten. Regelmäßige Besuche in Außenstationen sichern Seelsorge auch in entlegenen Regionen.

Durch die Ausbildung lokaler Verantwortungsträger entsteht eine tragfähige pastorale Infrastruktur, die langfristig eigenständig bestehen kann. In einer Region, in der Misstrauen, Gewalt und Fluchterfahrungen den Alltag prägen, fördert das Projekt Dialog, Zusammenhalt und friedliches Zusammenleben.

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden. Außerdem unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.

 

  • Land: Südsudan
  • Laufzeit: 2025/26
  • Projektnummer:
    MP/161/000/2025/001
  • Projektsumme: 78.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 38.000 Euro
  • Schwerpunkt: Pastoral

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. 

Ein lächelnde Frau mit langen, glatten Haaren trägt ein grünes Oberteil. Sie wirkt freundlich und offen, was eine positive Ausstrahlung vermittelt.

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