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Kampf für Gleichberechtigung

Tansania zählt zu den wirtschaftlich und politisch stabilsten Ländern Afrikas, gleichzeitig ist es aber auch eines der ärmsten Länder der Welt. Christen und Muslime leben hier Seite an Seite. Das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Glaubensrichtungen wird unter anderem durch Schwester Yusta Tesha aus Sansibar gefördert. Ihre Arbeit berührt nahezu alle Aspekte des Lebens der Menschen auf der Insel im Indischen Ozean – ganz besonders aber das Leben der Frauen.

Mehr als die Hälfte der Menschen leben auf Sansibar unter der Armutsgrenze. Die 12.000 Katholiken leben hier als kleine Minderheit. Die Schwestern des Bistums Sansibar setzen sich besonders für die Opfer von häuslicher Gewalt und den Kampf um Frauenrechte ein.

Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Schwester Yusta Tesha und ihre Mitschwestern leisten in Tansania wertvolle Arbeit für ein friedliches Zusammenleben.

Kein Paradies für Frauen

Sie tragen mit ihrer Arbeit dazu bei, dass die gesellschaftliche Stellung von Frauen verbessert wird. Im muslimischen Umfeld erweist sich das oftmals als eine schwierige Herausforderung. Die Frau gilt als dem Mann untergeordnet, so ist schon allein das selbstständige Leben der Ordensfrauen eine Provokation für die patriarchische Männerwelt Sansibars. Während die Männer mit Abneigung reagieren, nehmen die muslimischen Frauen die Schwestern gut an, wodurch ein Dialog und die Friedensbildung zwischen den konfessionsverschiedenen Frauen möglich werden.

Frauen unterstützen

Schwester Yusta Tesha und ihre Mitschwestern leisten wertvolle Arbeit für ein friedliches Miteinander. Um die Schwestern noch besser für die alltäglichen Herausforderungen zu wappnen, sind adäquate Weiterbildungsseminare nötig. Durch die geeignete Ausbildung der Schwestern können die Weichen für ein friedliches Zusammenleben gelegt werden.

  • 111 Euro betragen die Kosten, um eine Schwester ein Jahr lang in Friedens- und Gleichberechtigungsarbeit zu schulen.

Ihre Spende hilft dabei, 50 Schwestern in Sachen Menschenrechte und interreligiösem Dialog richtig zu schulen. Dadurch wird ein friedliches Leben auf Sansibar möglich. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Ansprechpartnerinnen

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Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung

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