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Tansania: Brunnenbau gegen Wassermangel

In der Diözese Kondoa wird die Existenz der Menschen seit einigen Jahren immer mehr durch unregelmäßige Regenzeiten und Wassermangel beeinträchtigt. In der gesamten Pfarrei gibt es keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, das für eine Senkung des Gesundheitsrisikos unbedingt nötig wäre.

Die im Mai 2011 gegründete Diözese Kondoa liegt im Zentrum Tansanias. Nirgendwo in der gesamten Pfarrei gibt es Zugang zu Trinkwasser; die nächste Quelle liegt fünf Kilometer entfernt. Die Frauen und Kinder müssen täglich den Weg zu Fuß zurücklegen, um das Wasser für den täglichen Gebrauch zu holen.

Mädchen tragen Eimer mit Wasser auf ihren Köpfen. Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Zugang zu Trinkwasser ist in Tansania keine Selbstverständlichkeit.

Krankheitsrisiken minimieren

Sowohl in der Regen- als auch in der Trockenzeit ist das Wasser häufig mit Krankheitserregern verunreinigt. Immer wieder kommt es zu Fällen von Typhus, Bilharziose und Durchfallerkrankungen. Darum möchte die Pfarrgemeinde einen Tiefbrunnen bohren lassen, der die Menschen vor Ort mit sauberem Trinkwasser versorgt.

Wasserstelle ist weit entfernt

Die geplante Brunnenbohrung ist von existenzieller Bedeutung, um die Pfarrei und darüber hinaus alle anderen Menschen des Einzugsgebiets der Pfarrei versorgen zu können. Nicht nur der tägliche Fußweg zur weit entfernten Wasserstelle und der Rückweg mit schweren Kanistern würden wegfallen, sondern auch das Gesundheitsrisiko durch verseuchtes Wasser wäre gebannt. Es geht nicht nur um die Existenzsicherung der Menschen, sondern auch um die Stärkung der christlichen Gemeinde, denn mit 90 Prozent sind in Kondoa Muslime die dominierende Bevölkerung. Eine Ausprägung und Festigung der katholischen Identität in dieser Minderheitensituation wäre von großem Vorteil.

  • 11.500 Euro kostet die Brunnenbohrung, um die Menschen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

Ihre Spende hilft, die Menschen in Kondoa mit sauberem Wasser zu versorgen. Die Brunnenbohrung ist von existenzieller Bedeutung, da das Gesundheitsrisiko dadurch gebannt wird. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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