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Tschad: Lebensunterhalt für Priester sichern

Die Gemeinden der Diözese Pala im Südwesten des Tschad bemühen sich, so viel wie möglich selbst zum Unterhalt ihrer Priester beizutragen. Doch es reicht nicht. Damit sich die Priester auf ihre wichtige pastorale Arbeit konzentrieren können, ist es notwendig, dass sie Unterstützung von außerhalb erhalten.

Der Tschad ist umgeben von Krisenländern mit großen Problemen wie etwa dem Sudan, der Zentralafrikanischen Republik oder Nigeria. Das Land hat in Zusammenarbeit mit Frankreich und anderen westlichen Ländern eine starke Militärpräsenz in der Region und gilt als Ordnungsfaktor. Doch der Großteil der Bevölkerung lebt unter erbärmlichen Umständen. Der Tschad gilt als eines der ärmsten Länder der Welt.

Ein Pfarrer predigt bei der Sonntagsmesse. Foto: Friedrich Stark/missio
Ein nigerianischer Pfarrer predigt bei der Sonntagsmesse.

Unterhaltsbeihilfe für Priester

In der Diözese Pala im Südwesten des Tschad bemühen sich die Gemeinden, für den Unterhalt ihrer 32 Diözesan- und Ordenspriester aufzukommen. Das gelingt ihnen mit etwa 30 Prozent Zuschuss zum Unterhalt allerdings nur zum Teil. Viele Menschen in den 30 Gemeinden der Diözese sind täglich mit dem eigenen Überleben beschäftigt. Der Bischof bittet deshalb dringend, die fehlenden Beträge zum Priesterunterhalt von außerhalb beizusteuern.

Alle Kraft für die pastorale Arbeit

Das ist wichtig, denn nur, wenn die Priester nicht selbst durch Einkommen schaffende Maßnahmen oder Handel zum eigenen Lebensunterhalt beitragen müssen, können sie sich in vollem Umfang ihren Gemeinden widmen. Die 50.000 getauften Mitgliederinnen und Mitglieder und 13.000 Taufbewerberinnen und Taufbewerber im Bistum benötigen seelsorglichen Beistand.

Es werden benötigt:

  • 24 Euro für Unterkunft und Verpflegung pro Priester im Monat
  • 26 Euro für die Krankenversicherung pro Priester im Monat
  • 61 Euro Taschengeld soll jeder Priester im Monat erhalten

Ihre Spende gewährleistet den Unterhalt für die Priester der Diözese Pala. Dadurch können sie sich ganz ihrer pastoralen Arbeit widmen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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