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Mobiler Gesundheitsdienst für Zentralafrika

Eine Frau im Flüchtlingscamp in der Zentralafrikanischen Republik wäscht Kleidung in Eimern. Foto: Annette Funke/Kindermissionswerk
Eine Frau in einem Flüchtlingslager in der Zentralafrikanischen Republik wäscht Kleidung. Schon minimale Hygieneanforderungen wie regelmäßiges Händewaschen sind hier kaum machbar.
Flüchtlingscamp zwischen Bäumen in der Diözese Bossangoa Foto: Diözese Bossangoa
Menschen in einem Flüchtlingslager: Auf soziale Distanz zu gehen, ist hier fast nicht möglich.

Land: Zentralafrikanische Republik

Benötigte Förderung: 40.000 €

Situation vor Ort:
Wegen der Corona-Pandemie hat die katholische Kirche ihre Schulen und Kindergärten geschlossen; Messen werden öffentlich nicht mehr gefeiert. Kirchliches Personal klärt die Menschen vor Ort über Verhaltensregeln auf, die helfen sollen, die Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Allerdings ist die medizinische Versorgung landesweit katastrophal. Es fehlt Ausrüstung und gut geschultes Personal. In der Hauptstadt Bangui gibt es zwar Kliniken, die allerdings mit Versorgungsproblemen kämpfen; Medikamente sind nur begrenzt vorhanden. Die Zentralafrikanische Republik verfügt nur über drei Beatmungsgeräte für eine Bevölkerung von fünf Millionen Menschen, berichtete CNN. Damit steht das Land vor einem schwierigen Kampf gegen das Coronavirus. Bislang wurden 94 Fälle des Virus diagnostiziert. Allerdings fehlen ausreichende Tests.

Problem:
Nach zwei blutigen Umstürzen 2013 und 2014 herrschten in der Zentralafrikanischen Republik Chaos und Verzweiflung. Trotz eines Friedensabkommens 2019 kommen die Menschen nicht zur Ruhe. Die Gewalt durch die Rebellengruppen hält in manchen Regionen an. Weiterhin herrschen Ungerechtigkeiten und Korruption. Die Menschen sind sehr arm. Besonders betroffen ist auch das Gesundheitssystem. Nach Monaten der Entbehrung sind die Menschen ausgezehrt und haben keine Reserven mehr. Ihr Immunsystem hat Krankheitserregern nichts entgegenzusetzen.

Lösungsansatz:
Mit der „Equipe Mobile de Santé”– dem mobilen Gesundheitsdienst – möchte Dieudonné Kardinal Nzapalainga den Menschen neue Hoffnung geben und sie gerade auch in der Corona-Krise nicht alleine lassen. Die Kranken müssen begleitet und versorgt werden. Damit die Gesundheitsteams regelmäßig zu den Familien außerhalb der Hauptstadt Bangui fahren können, benötigen sie einen Geländewagen, der auch die schlechten Straßenverhältnisse bewältigen kann. Deshalb soll ein Toyota Landcruiser gekauft werden. Kardinal Nzapalainga bittet uns dringend um Hilfe.

Helfen Sie, damit die Menschen in Zentralafrika gesundheitlich versorgt werden können!

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