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Gesundheitsversorgung für die Menschen in Zentralafrika

Foto: Annette Funke/Kindermissionswerk
Viele Menschen sind traumatisiert durch die erlebte Gewalt.
Flüchtlingscamp zwischen Bäumen in der Diözese Bossangoa Foto: Diözese Bossangoa
Menschen in einem Flüchtlingslager. Die medizinische Versorgung ist meist katastrophal.

Land: Zentralafrikanische Republik

Projekt MP/142/000/2021/006 Psychosoziale und gesundheitliche Betreuung von Opfern

Benötigte Förderung: 210.000 €

Situation vor Ort:
Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Bevölkerung leidet seit Jahren unter einem blutigen Konflikt zwischen den Séléka-Rebellen und den Anti-Balaka-Milizen. Trotz eines Friedensabkommens 2019 kommen die Menschen nicht zur Ruhe. Die Gewalt durch die Rebellengruppen hält in manchen Regionen an. Weiterhin herrschen Ungerechtigkeiten und Korruption. Die UN zählt 600.000 Binnenflüchtlinge und 600.000 zentralafrikanische Flüchtlinge in den Nachbarländern Tschad, Kamerun und Kongo. Außerdem ist die Hälfte der rund fünf Millionen Einwohner auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Problem:
Das Gesundheitswesen ist einer der vom Konflikt am stärksten betroffenen Sektoren. Einige Gesundheitsinfrastrukturen sind ganz oder teilweise zerstört wurden, zahlreiche Menschen haben kaum Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung.

Lösungsansatz:
Die Gesundheitseinrichtungen der Kirche arbeiten unter dem Dach der CONASAN (Coordination National de la Santé). Dieses 13-köpfige Team der katholischen Kirche wird unterstützt, damit die Arbeit besser koordiniert werden kann. Außerdem werden Medikamente für jeweils 300 Personen in den sechs am schwersten betroffenen Diözesen gekauft. Traumatisierte Opfer des bewaffneten Konflikts werden durch Fachkräfte begleitet sowie Experten für Friedensarbeit in sechs betroffene Diözesen entsendet, um langfristig die Bevölkerung für Gewaltfreiheit und Frieden zu sensibilisieren.

  • 37 € reichen, um Medikamente für einen Kranken kaufen zu können.

Helfen Sie, damit die Menschen in Zentralafrika gesundheitlich versorgt werden können!

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Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Christoph Tenberken und seine Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

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