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Versöhnung durch interreligiösen Dialog

Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt – und ist dabei eigentlich überreich an wertvollen Rohstoffen. Seit vielen Jahrzehnten wird das Land von (sozial-)politischen Krisen und gewalttätigen Konflikten erschüttert. Milizen sind in vielen Regionen an der Macht und kämpfen in wechselnden Bündnissen um die Kontrolle der Gebiete und um die kostbaren Ressourcen wie Gold und Diamanten.

In der Zentralafrikanischen Republik sind 80 bis 90 Prozent Christen, 10 bis 15 Prozent gehören dem Islam an, wobei ein Zulauf zum sunnitischen Islam zu beobachten ist. Seit 2013 herrscht ein blutiger Konflikt zwischen den Séléka-Rebellen und Anti-Balaka-Milizen, unter dem vor allem die Zivilbevölkerung leidet. Die Sicherheitslage ist prekär.

Erzbischof Schick und Prälat Krämer zu Besuch in der Zentralafrikanischen Republik Foto: Burchard Schlömer/missio

Kein religiöser Konflikt

Die bewaffneten Milizen und Profiteure betonen den religiösen Aspekt des Konflikts. Die religiösen Anführer, darunter der Erzbischof von Bangui, Dieudonné Kardinal Nzapalainga, sehen vor allem das Ringen um die militärische, politische und ökonomische Vormachtstellung als Ursache.

Interreligiöser Dialog als Lösung

Für ein Ende der Gewalt und eine friedliche Lösung der Krise sowie zur Versöhnung der Konfliktpartner sehen die unterschiedlichen Religionsführer es als zwingend erforderlich an, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und öffentlich zu machen. Dafür ist das Kommunikationsprojekt der Plattform der Religionen ein zentrales Instrument. Mit multireligiösen Radiosendungen, anderen öffentlichkeitswirksamen Aktionen und der aktiven Arbeit in den Gemeinden durch Workshops und Kurse soll Vertrauen in der gesellschaftlichen Zusammenarbeit wieder aufgebaut werden, welches die extremistischen Stimmen, die zu Gewalt und Hass aufstacheln, zerstören.

  • 1.000 Euro werden für den Internetauftritt benötigt
  • 25.600 Euro werden für die Produktion und die Ausstrahlung der Sendungen benötigt

Ihre Spende hilft beim Aufbau eines Kommunikationsbüros, um den drei großen Religionen eine gemeinsame Stimme zu geben, die sich für Versöhnung und Frieden im Land einsetzt. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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