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Die Gläubigen in Bangladesch fördern

Im Nordosten Bangladeschs sind Katholiken eine kleine Minderheit. Aber es ist vor allem die Kirche, die sich um die Sorgen der Menschen kümmert. Das Interesse am christlichen Glauben ist deshalb groß. Die Diözese Sylhet will Gläubige aller Altersgruppen fördern, damit sie in Kirche und Gesellschaft Verantwortung übernehmen.

Auf dem Gebiet der Diözese Sylhet leben zehn Millionen Menschen, mehrheitlich Muslime. Das Bistum ist Heimat von 25 indigenen Völkern mit je eigener Sprache und Kultur und starken Verflechtungen ins benachbarte Indien. Ihren Lebensunterhalt verdienen die meisten als Tagelöhner auf einer der zahllosen Teeplantagen.

Mutter und Tochter in Bangladesch Foto: Anne Knörzer/missio

Wenig Nahrung und Bildung

Unter diesen Arbeitern sind Nahrung, medizinische Versorgung und Bildung rare Güter. Neben der Armut ist die Verachtung durch die bengalische Mehrheitsbevölkerung das größte Problem der Indigenen. Vor allem ihnen will sich die Kirche mit einem dreijährigen, ganzheitlich ausgerichteten Pastoralprogramm zuwenden.

Breit gefächertes Pastoralkonzept

Etwa ein Dutzend Priester betreuen die sieben Pfarreien der Diözese mit ihren 45 teils sehr entlegenen Unterzentren. Abgestimmt wird die Seelsorge in den Kommissionen, die sich mit den Anliegen der Familien, Jugend, der Bildung und Gesundheit, mit den Themen Gerechtigkeit und Frieden oder der Liturgie befassen. Workshops und Kurse für die jeweiligen Zielgruppen sollen etwa den rechten Umgang mit modernen Medien vermitteln, Jugendliche aus der Depression führen oder die Sorge um kranke Menschen ermöglichen. Die Programme der Kirche sind besonders für die den indigenen Völkern angehörenden Gläubigen von großer Bedeutung. Erreicht werden sollen damit direkt rund 7500, indirekt mehr als 20.000 Menschen.

  • Die von der Kirche angebotenen Kurse werden mit Tagessätzen berechnet, die zwischen 40 Cent und drei Euro pro Tag und Person liegen.

Ihre Spende hilft, die soziale, moralische und spirituelle Entwicklung der Gläubigen in der Diözese Sylhet zu fördern. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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