missio - glauben.leben.geben
Das Bild zeigt einen Weg, der zwischen kleinen, rustikalen Häusern hinführt, die aus Holz und Bambus gebaut sind. Auf der rechten Seite steht ein einfaches Haus mit einem Dach aus Schilfrohr, unter dem ein Mädchen sitzt, das aufmerksam nach draußen blickt. Die Sonne scheint hell und taucht die Szene in ein warmes Licht, das die Farben lebendiger erscheinen lässt. Links sind einige Frauen zu sehen, die miteinander sprechen, während ein kleines Kind spielend den Weg entlangläuft. Die Vegetation um die Häuser herum ist üppig, mit grünen Pflanzen und Bäumen, die eine einladende Atmosphäre schaffen. Der ruhige und friedliche Anblick erweckt das Gefühl von Gemeinschaft und einem einfachen, ländlichen Leben. Die Struktur der Häuser und die Umgebung spiegeln eine enge Verbundenheit mit der Natur wider. Insgesamt strahlt die Szene Wärme und Harmonie aus.
Im Flüchtlingscamp Kutupalong ist alles aus Bambus gebaut.

Ihre Dörfer brannten, die Menschen rannten um ihr Leben: Im August 2017 hat das Militär Hundertausende Rohingya gewaltsam aus Myanmar vertrieben. Schätzungsweise 800.000 Rohingya schafften es über die Grenze nach Bangladesch - selbst eines der ärmsten Länder der Erde. 

Die meisten von ihnen leben heute im Flüchtlingslager Kutupalong nahe der Stadt Cox's Bazar. In der Monsunzeit drohen in dem Berggebiet Erdrutsche und Überschwemmungen. Die Rohingya hausen in engen Unterkünften aus Bambus und Plastikplanen. Viele sind traumatisiert, haben grausame Fluchtgeschichten zu erzählen, viele auch von Freunden oder Verwandten, die ermordet, gefoltert, vergewaltigt worden sind.

Kinder, vor allem Mädchen leben dort gefährlich: Sie werden beim Feuerholzsammeln sexuell missbraucht, zum „Schutz“ zwangsverheiratet und erleben beinahe täglich Gewalt.

Helfen Sie den Rohingya!

Die vergessenen Flüchtlinge

In ihrer Heimat Myanmar hat unterdessen das Militär geputscht und führt seitdem einen grausamen Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Rohingya bald wieder dorthin zurückkehren können.

Damit die jungen Menschen Hoffnung und eine Zukunftsperspektive haben, hat der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) gemeinsam mit der Caritas Bangladesch ein Hilfsprogramm für insgesamt 2.400 Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt. In elf Mehrzweckzentren erhalten die Kinder psychosoziale Unterstützung, haben Möglichkeiten bei Aktivitäten wie Schach oder Fußballspielen, Kontakte zu knüpfen sowie wieder Freude und Neugier für Neues zu entdecken. Ziel ist es, den jungen Menschen einen sicheren Raum zu bieten, in dem sie wieder Kind sein können und so auch ihre Resilienz zu stärken.

Durch das Projekt wird zusätzlich der Kinderschutz ausgebaut. Denn bei Hausbesuchen klären die Projektpartnerinnen und -partner die Familien über Kinderschutz und Hygiene auf. So sollen die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen im Flüchtlingslager nachhaltig verbessert werden.

Ihre Spende schenkt diesen Kindern und Jugendlichen Hoffnung auf ein Leben in Würde. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden. Außerdem unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.

 

  • Land: Bangladesch
  • Laufzeit: 2022 - 2025
  • Projektnummer:
    MP/342/000/2022/002
  • Projektsumme: 415.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 125.000 Euro
  • Schwerpunkt: Soziopastoral

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. 

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