missio - glauben.leben.geben
Zwei Mädchen sitzen auf dem Boden und arbeiten gemeinschaftlich an einem Projekt. Eines der Mädchen zeichnet mit einem Bleistift auf einem blauen Stoff, während das andere eine Schneiderleine hält. Beide sind in traditionelle Kleidung gekleidet und konzentriert bei der Arbeit.

Für viele Menschen aus Afghanistan und Myanmar war die Flucht nach Indien ein letzter Ausweg. Sie haben Krieg, politische Verfolgung oder Gewalt erlebt und hoffen in der indischen Hauptstadt Delhi auf Sicherheit. Doch auch dort bleibt ihr Leben unsicher.

Die meisten Geflüchteten haben keinen gesicherten Aufenthaltsstatus. Ohne rechtliche Anerkennung bleiben ihnen viele Möglichkeiten verschlossen. Kinder können oft keine reguläre Schule besuchen, junge Menschen finden kaum Ausbildungsmöglichkeiten und viele Familien leben in großer Armut.

Besonders schwierig ist die Situation für junge Menschen. Viele mussten ihre Ausbildung abbrechen oder hatten nie die Chance, eine Schule zu besuchen. Ohne Bildung droht ihnen ein Leben ohne Perspektive.

Helfen Sie geflüchteten Familien in Delhi, neue Perspektiven aufzubauen.

Für viele afghanische Frauen kommt eine weitere Sorge hinzu. Politische Entwicklungen in der Region lassen befürchten, dass sich die Beziehungen zwischen Indien und dem Taliban-Regime weiter verändern könnten. Frauen haben deshalb Angst, eines Tages in ein Land zurückkehren zu müssen, in dem Mädchen kaum Zugang zu Bildung oder Arbeit haben.

Das Projekt unterstützt deshalb über 2.100 geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Delhi. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Frauen und Mädchen, die einen großen Teil der Teilnehmenden ausmachen.

In Bildungszentren erhalten Kinder und Jugendliche Unterricht in Englisch und Computerkenntnissen. Nachhilfeprogramme helfen ihnen, Schulabschlüsse nachzuholen. Für junge Erwachsene gibt es berufliche Qualifizierung und Stipendien für Ausbildung oder Studium.

Frauen können an Fachkursen teilnehmen, etwa in Schneiderei oder Stickerei, um eigenes Einkommen aufzubauen. Gleichzeitig stärkt das Projekt den Zusammenhalt zwischen Geflüchteten und der lokalen Bevölkerung. Gesprächsrunden, psychosoziale Beratung und gemeinsame Aktivitäten helfen, Spannungen zu vermeiden und ein friedliches Zusammenleben zu fördern.

So erhalten geflüchtete Menschen trotz schwieriger Lebensumstände die Chance, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden. Außerdem unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.

 

  • Land: Indien
  • Laufzeit: 2026 - 2028
  • Projektnummer:
    MP/317/024/2025/001
  • Projektsumme: 376.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 120.000 Euro
  • Schwerpunkt: Pastoral

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. 

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