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Indien: Hygieneschutz und Lebensmittel

Land: Indien

Benötigte Förderung: 50.000 €

Situation vor Ort:
Das Coronavirus stellt das Land vor eine extreme Herausforderung. Die Zahl der offiziell bestätigten Infizierten steigt stündlich - die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich höher, da viele Bundestaaten weder über medizinisches Personal, geschweige denn über die notwendige technische Ausrüstung verfügen, um die Tests ordnungsgemäß durchzuführen. Bildungseinrichtungen wurden bereits geschlossen, Versammlungen untersagt. Es herrscht eine landesweite Ausgangssperre für 1,3 Milliarden Inder. Die trifft besonders die Tagelöhner hart. Ohne Jobs können sie Nahrungsmittel und Miete nicht bezahlen.

Eine Frau untersucht einen kleinen Jungen in einer ärmlichen Umgebung in Indien. Foto: Fritz Stark/missio

Problem:
In Nordostindien sind etwa 600.000 Frauen und junge Mädchen in prekären Beschäftigungsverhältnissen in Haushalten tätig. Die meisten von ihnen erhalten ungerechte Löhne und leben in extremer Armut. Keine Arbeit bedeutet für sie und ihre Familien kein Essen. Ein Großteil sind Analphabeten –  Richtlinien und Maßnahmen zur Vorbeugung sind deshalb für sie nicht zugänglich. Da sie nicht in den Geltungsbereich der Regierungsprogramme fallen, wird ihnen die Versorgung mit Lebensmitteln vorenthalten.

Lösungsansatz:
Die "Missionary Sisters of Mary Help of Christians (MSMHC)" möchten in Zusammenarbeit mit dem Center for Development Initiatives (CDI) in Nordostindien Lebensmittel, Mundschutz und Desinfektionsmittel an 18.000 Hausangestellte und ihre Kinder verteilen. Außerdem sollen sie darin geschult werden, wie sie sich vor dem Virus schützen können. 10.000 Haushalte sollen jeweils 25 kg Reis und 10 kg Linsen (Dal) bekommen sowie 2 Flaschen Desinfektionsmittel und Mundschutze.

  • 25 kg Reis kosten umgerechnet 9 €.
  • Für 24 € können 100 Mundschutze angeschafft werden. 
  • Mit 85 € können die Schwestern 100 kg Linsen für 10 Haushalte kaufen.
  • Für 120 € können 100 Haushalte mit Desinfektionsmittel ausgestattet werden.
Eine kirchliche Mitarbeiterin verteilt in einem indischen Dorf Lebensmittel. Foto: Projektpartner / missio
Eine kirchliche Mitarbeiterin verteilt in einem indischen Dorf Lebensmittel.
Eine Ordenschwester in Nordostindien verteilt Lebensmittel an Bedürftige. Projektpartner / missio

Coronapandemie: Helfen Sie den Menschen in Indien!

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