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Tagelöhnern auf den Teeplantagen helfen

Im nordostindischen Bundesstaat Assam liegt die Diözese Tezpur. Die Bevölkerung ist, was die Ethnien und Religionen angeht, sehr heterogen. Der schnell wachsende Anteil der muslimischen Bevölkerung durch die Zuwanderung aus Bangladesch trägt zu politischer und gesellschaftlicher Instabilität bei. Viele der Menschen können weder lesen noch schreiben, sie arbeiten als Tagelöhner und haben keinen Zugang zu Bildung.

Die Menschen, die sich auf den Teeplantagen als Tagelöhner verdingen, haben keinen Zugang zu Schul- und Gesundheitsversorgung. Die Arbeiter werden häufig als Tagelöhner beschäftigt.

Ordensschwester Anna Kerketta kümmert sich um die Arbeiterinnen auf einer Teeplantage in Assam, Indien Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Fremde im eigenen Land

Die sogenannten „Tea Garden Tribes“ (z.B. Santal, Oraon, Munda) wurden schon im 19. Jahrhundert von den Engländern zur Arbeit auf den Teeplantagen in der Region angesiedelt. Ursprünglich stammen sie aus verschiedenen Regionen Nord- und Zentralindiens und gelten bis heute in Assam als Fremde. Die Anzahl der Katholiken ist seit 1932 kontinuierlich gestiegen. Heute erfolgt die Evangelisierung durch die Besuche in den Dörfern und bei den Familien durch Priester, Ordensleute und Katechisten.

Betreuung ermöglichen

Für die Arbeit auf Pfarrebene ist Mobilität ein Muss und ein geländegängiger Jeep unerlässlich. Es gibt ein wechselndes Team aus Priestern, Schwestern und Laien, die die Menschen in den Dörfern betreuen. Die Ordensschwestern sind ausgebildete Krankenschwestern und leisten auch Gesundheitsfürsorge. Diese wäre ohne einen fahrbaren Untersatz in den Dörfern nicht möglich. Das Fahrzeug soll bei einem lokalen Händler gekauft werden.  

  • 7.800 Euro werden benötigt, um einen Jeep zu kaufen, mit dem die Pastoralarbeit, Krankentransporte und eine angemessene Gesundheitsfürsorge in den Dörfern gewährleistet werden kann.  

Ihre Spende ermöglicht den Kauf eines geeigneten fahrbaren Untersatzes, mit dem das Team aus Priestern, Schwestern und Laien die Gläubigen vor Ort besuchen und versorgen kann. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Ansprechpartnerinnen

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Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung

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