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Überschwemmungen in Südasien: Opfer brauchen dringend Hilfe

Ein Mann im nordostindischen Bundesstaat Assam rettet eine Kuh und eine Ziege aus den Fluten. Foto: Projektpartner/missio Aachen
Ein Mann im Bundesstaat Assam, Nordostindien, steht vor seinem von den Wassermassen zerstörten Haus. Foto: Projektpartner/missio
Ein Mann versucht durch das schulterhohe Wasser seine Habseligkeiten auf einem Floß zu retten. Foto: Projektpartner/missio

Heftiger Monsunregen hat in Teilen Südasien bereits mehr als 250 Todesopfer gefordert. In Nordindien, Bangladesch und Nepal sind auch missios Projektpartner von den zerstörerischen Folgen betroffen. Millionen Menschen brauchen dringend Hilfe.

Im nordostindischen Bundesstaat Assam hat die Flut weite Landstriche überschwemmt – die Heimat der Gäste, die im Oktober zu missio nach Deutschland zum Weltmissionssonntag kommen werden. 28 der 33 Distrikte in Assam stehen unter Wasser. Der durch Nordoistindien führende Fluss Brahmaputra ist über die Ufer getreten. Sein Wasserstand liegt bereits jetzt einen Meter über der so genannten "Gefahrenstufe", Tendenz weiter steigend.

 

Erdrutsche bedrohen die Menschen

Bischof Michael Akasius Toppo aus Tezpur, einer der Gäste zum Weltmissionssonntag, schreibt uns, dass die Behörden Alarmstufe rot ausgerufen haben. Mehr als 4.100 Dörfer seien dort überschwemmt, teilten die Behörden mit. Zehntausende Menschen seien von Erdrutschen, Überschwemmungen und einstürzenden Häusern bedroht und mussten ihre Häuser verlassen. Sie haben Zuflucht in staatlichen Notunterkünften gefunden.

In Assam sind bereits 47 Menschen gestorben. Lokale Medien berichteten, dass auch der Kaziranga-Nationalpark in Assam, in dem rund zwei Drittel aller vom Aussterben bedrohter Panzernashörner leben, fast komplett überflutet ist.

 

Die Naturkatastrophe stellt missios Projektpartner vor Ort vor große Probleme. Zunächst geht es um das Nötigste zum Überleben; anschließend wird missio beim Wiederaufbau helfen. Die Ortskirchen brauchen unsere Unterstützung, um den Opfern beizustehen. Es fehlt an Lebensmitteln, Zelten, Planen, Medikamenten und sauberem Wasser. Eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht: Die Regenzeit dauert in Südasien noch bis September.

Helfen Sie den Opfern der Überschwemmungen!

Flüchtlingscamp der Rohingya überschwemmt

In Bangladesch ist auch das riesige Rohingya-Flüchtlingscamp im Südosten an der Grenze zu Myanmar betroffen, wo missio Unterstützung für Frauen und Mädchen leistet.

Das Flüchtlingslager Kutapalong nahe der Stadt Cox's Bazar ist mit fast einer Million Menschen komplett überfüllt, die Lage ohnehin schon katastrophal. Nun bedrohen Erdrutsche und Überschwemmungen die Menschen. Sie sind dem Monsunregen nahezu hilflos ausgesetzt, denn die Regierung von Bangladesch erlaubt nicht den Bau stabiler Unterkünfte, damit sich die Leute nicht dauerhaft ansiedeln.

Mindestens 20 Menschen, darunter Kinder in Rohingya-Flüchtlingslagern, sind in Bangladesch nach Medienberichten durch Ertrinken oder Blitzeinschlag ums Leben gekommen. Tausende Menschen in ländlichen Gebieten sind obdachlos. Die Hilfsmaßnahmen sind angelaufen, gestalten sich jedoch aufgrund überschwemmter Straßen und ausfallenden Stroms als sehr schwierig.

„In den Hügelgebieten Chittagong und Cox 'Bazar stehen Straßen unter Wasser und sogar das Mobilfunknetz ist gerissen", berichtet James Gomes, Regionaldirektor der Caritas Chittagong, missios Projektpartner vor Ort.

Ihre Spende hilft den Opfern der katastrophalen Überschwemmungen in Südasien. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Foto: Reuters/Anuwar Hazarika
Zwei Mädchen rudern mit einem provisorischen Floß durch ein überflutetes Dorf im Distrikt Karbi Anglong im nordostindischen Bundesstaat Assam. Allein in Assam sind Zehntausende Menschen auf der Flucht vor den Wassermassen.

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