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Akuthilfe für die Opfer des Tsunamis

Zuerst bebte die Erde gleich mehrere Male, dann brach eine bis zu sechs Meter hohe Tsunamiwelle über die Küste der indonesischen Insel Sulawesi herein. Tausende Tote werden befürchtet, viele sind noch unter den eingestürzten Gebäuden begraben. Das Ausmaß dieser Katastrophe wird erst nach und nach sichtbar.

Tausende Menschen sind verletzt, mehr als 15.000 haben ihre zerstörten Häuser verlassen. Sie haben beinahe alles verloren. Auch einige Kirchengemeinden im Katastrophengebiet hat es schwer getroffen.

 

Menschen bergen ihr Hab und Gut aus der nach einem Erdbeben und Tsunami zerstörten Stadt Palu. Foto: dpa/picture-alliance

Katastrophale Lage

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen benötigen 191.000 Menschen Nothilfe. Unter den Betroffenen seien 46.000 Kinder und 14.000 ältere Menschen, wie das UN-Büro für humanitäre Hilfe mitteilte. Mehr als 2000 Menschen sind bei der Katastrophe ums Leben gekommen, 5000 Menschen werden immer noch vermisst. Die Lage an der 300 Kilometer langen Küste ist immer noch unübersichtlich. Die betroffenen Regionen sind meist von der Außenwelt abgeschnitten, die Stromversorgung ist unterbrochen, viele Straßen zerstört.

Kirchen zerstört

Im Interview mit der Nachrichtenagentur UCA News berichten Mitarbeiter der katholischen Diözese Manado, dass auch Pfarrkirchen teilweise zerstört worden sind. Einige Priester seien leicht verletzt worden. Bischof Benedictus Estephanus Rolly Untu hat ein Team zusammen gestellt, das die Hilfslieferungen in das Katastrophengebiet koordinieren soll. Helfer aus diversen Diözesen versuchen, in die abgeschnittenen Gebiete zu gelangen.

Gebraucht werden vor allem frisches Wasser, Medikamente, Lebensmittel, Zelte und Benzin.

Ihre Spende hilft den kirchlichen Partner vor Ort, den Opfern der verheerenden Katastrophe helfen zu können. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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